Die neue Versio 2.0 der Business Process Modeling Notation – kurz BPMN 2.0 – kommt mit einer Vielzahl Symbolen und wird damit noch ausdrucksstärker. Das Mehr wird dann auch gleich wieder von Fans der ARIS/EPK-Gemeinde als großer Nachteil beurteilt. Um dagegen argumentieren zu können und weil auch aktuelle Process Engines / Workflow Systeme noch nicht alle Neuerungen beherrschen, kommt die neuen BPMN nun mit Konformitätsklassen: SIMPLE, DESCRIPTIVE, DoDAF und COMPLETE, wie in der Grafik veranschaulicht.
08
2010
07
2010
Neue BPMN 2.0 unterscheidet Konformitätsklassen
04
2010
Unser Rule Engine Student Alexander Groenewold hat heute sein Praktikum erfolgreich verteidigt
Ich komme gerade von der Fontys Hogeschool Techniek en Logistiek in Venlo, Holland, wo übrigens mehr deutsche als holländische Studenten lernen, zurück. Ich war dabei, als “unser” Student Alexander Groenewold seine bei uns durchgeführte 4 monatige Praktikumsarbeit vor seinem Hochschuldozenten Jeu M. P. van Loon verteidigt hat. Wir können Alexander zu 9 von 10 erreichbaren Punkten gratulieren! Er hat einen ähnlichen Vortrag wie bei uns letzte Woche, dieses Mal allerdings in Englisch, sehr flüssig hingelegt. Nun steht ihm für seine abschließende Bachelor-Arbeit (in Deutschland vergleichbar mit dem Diplom) nichts mehr im Weg. Der Titel seines Praktikums war “Prototypische Integration einer Rule Engine in SAPERION”.
03
2010
Erfolgreiche Stipvisite nach Kuwait
Es ist immer wieder beeindruckend. Herbert jettet um die Welt und nebenbei fällt dann auch noch ein Auftrag für SAPERION ab. Klasse!
Auf der International Technology, Office System & Communication Trade Exhibition – kurz: Info Conncect & Info BIZ 2010 in Kuwait, schaute Herbert mal 2 Tage auf dem Stand unseres Partners Al-Sayer Communication vorbei. Unser Partner präsentierte dort unser Portfolio rund um die Version 6. So vertrat Herbert auf dem Stand nicht nur SAPERION und machte dort interessante Kontakte in Kuwait, sondern holte gemeinsam mit Al-Sayer während der Verhandlung auf der Messe gleich den Auftrag rein. Die Investment Company CAP CORP orderte mal eben die Einführung eines Archivs, Dokumenten und Worfklow Management und E-Mail Lifecycle Management in der Investment Abteilung. Da ist also noch mehr drin und wir lernen – Kuwait ist eine Reise wert!
Foto: Herbert + Business Partner Al-Sayer auf der Info Connect & Info BIZ 2010 in Kuwait
31
2010
Business Process Management (BPM) mit neuer Disziplin: Customer Expectation Management (CEM) bindet Kunden besser
Im Zuge meiner Recherchen für meinen Artikel zum Stand der Dinge beim BPM bin ich das erste Mal auf die neue Managementmethode Customer Expectation Management (CEM) richtig aufmerksam geworden. Schon vorher hatte ich neue Begriffe wie „Moment of Truth“ und „Outside-In“ in einem der BPM-Foren wahrgenommen. Da alle Begriffe von den gleichen Personen bewegt wurden, bin ich neugierig geworden und habe mir das Buch „Customer Expectation Management – Success without Exception“ von Terry Schurter und Steve Towers beschafft und gerade quergelesen. Es folgt eine kurze Zusammenfassung und meine Bewertung.
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27
2010
VOI richtet sich öffentlich an den BSI und spricht sich gegen TR-VELS als für Alle (in DE) bindenden Standard aus
Der VOI hat sich heute als erste Organisation mit einem offenen Brief an das BSI gewandt und sich gegen die TR-VELS in der aktuellen Version ausgesprochen. Im Wesentlichen sind die Beiträge der Kritiker der initialen Diskussion im Xing-Forum von Dr. Ulrich Kampffmeyer in diesem Brief zusammen gefasst worden, nicht ohne auch einen weiteren Dialog anzubieten.
“Am Deutschen Wesen solltst Du genesen … . So”, meinte unser Chief Technology Officer und SAPERION-Mitgründer Axel Kroll, ” … sollte dieser nationale Alleingang nicht schon wieder passieren. ” Der Staat solle sich aus solchen Dingen tunlichst heraushalten, zumindest was den nicht-öffentlichen Markt angeht.
Ich bin mal gespannt, ob und wann sich weitere Organisationen anschließen werden …
Vorherige Posts: Erster Beitrag “ECM-Krimi“zum Thema, Zweiter Beitrag “Zug abgefahren?”
Ein Aufruf: Da sich bisher kaum Anwender zu dem Thema gemeldet haben, diese aber die Zeche bezahlen werden, sollte es sogar zu einem DIN Standard kommen, bitten wir speziell unser SAPERION-Anwender sich mit einem Beitrag in der Xing-Diskussion zu beiteiligen.
26
2010
Talkrunde 5/7: ECM trifft ROI. Was wirklich zählt…
Welche Faktoren sind eigentlich wichtig, wenn man investiert: Die Rendite, die Zeit, die Kosten, die Flexibilität oder alles zusammen?
Ich finde, ausschlaggebend ist viel mehr das Wissen, dass es sich richtig lohnt!
Mit der Frage „Wie und ab wann es sich im ECM-Bereich richtig lohnt“ beschäftigen sich Prof. Dr. Stefan Sorg und Herr Yves Mollenhauer in der fünften Pentadoc-Talkrunde. Wer bestimmt in ECM-Systeme investieren will, sollte sich deshalb nicht auf die Frage fixieren „Wie erreiche ich schnellstmöglich den ROI“. Wer sein Unternehmen nach vorne bringen möchte, investiert in die Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen in die Leistungs-fähigkeit. Die elektronische Akte ist dafür ein Erfolgsgarant. Sie schlägt zum Einen den notwendigen Bogen zwischen der alten und der neuen Geschäftswelt. Wodurch zum Anderen eine außerordentliche Verfügbarkeit und Flexibilität umgesetzt wird.
In diesem Sinne: Money makes the world go round – Ja.
Primär wichtiger ist es jedoch, die strategische Komponente der ausschließlich kosten-seitigen Betrachtung voranzuziehen.
Aber sehen Sie selbst…
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24
2010
Können zukünftig nur noch TR-VELS konforme Speichersysteme in DACH verkauft werden?
In Forsetzung des Posts zum ECM-Krimi zur Technischen Richtlinie Vertrauenswürdige elektronische Langzeitspeicherung bleibt Folgendes zu bemerken:
Zwar wurde die Freigabe der BSI TR-VELS / TR-03125 erst im Dezember letzten Jahres offiziell in der Presse angekündigt. Dafür ist sie aber schon ganz schön rumgekommen. Es gibt auch kaum noch einen Ort, wo man die Mitteilung nicht findet. Der Anspruch geht entgegen allen Aussagen des BSI und anderer Protagonisten deutlich an den ganzen Markt und bschränkt sich nicht auf die Behörden. Einige Beispiele:
24
2010
Wettkampf der Modellierungsmethoden: schon BPMN 1.1 mit Vorteilen gegenüber ARIS EPK
Es sieht so aus, dass der Stern der ARIS EPKs – Ereignisgesteuerten Prozessketten der IDS Scheer – sinkt. Einerseits hatten sich die Modelle im Schlepptau der SAP Software-Einführungen häufig gleich mit verbreitet, aber nicht in allen Ländern gleich. Im Deutschsprachigen Raum, in zentralen Europa sowie in den USA sind sicherlich große Kunden mit entsprechenden ARIS-Tapeten zu finden. Aber meist sind diese Schrankware, d.h. einmal gemalt und kaum wieder angefasst. Unter anderem, weil die Überführung in produktive Workflows nicht so einfach machbar ist (siehe BPM-Round-Trip Engineering – Vision und Wirklichkeit).
Haben schon empirische Analysen gezeigt, dass das Modellieren schon in der Version BPMN 1.1 (Business Process Modeling Notation) einige Vorteile gegenüber der EPK-Modellierung bietet, so muss mit der neuen Version BPMN 2.0 damit gerechnet werden, dass die EPKs noch weniger Chancen haben. Die neue Version kommt mit einigen weiteren Detaillierungen bzgl. der Symbole sowie mit zwei weiteren, sehr nützlichen Diagrammtypen. Viel wichtiger aber: mit der neuen Version, deren Freigabe durch die OMG in Q3 2010 erwartet wird, kommt nun endlich auch das Speichern der Modelle inklusive einem Teil für das Ausführen in einer Process Engine (sehr gute Einführung im BPMN Praxishandbuch).
23
2010
Kampf dem Bargeld – oder wie das zahlende Handy auch der elektronischen Signatur auf die Sprünge helfen könnte
Handel und Finanzdienstleister suchen nach Alternativen zur lästigen Bargeldzahlung. Neben einer NFC-basierten Karte (NFC = Near Field Comunication) ist auch das Handy schon in Testeinsetzen. Speziell Nokia hat schon eines auf dem Markt, das die Metro im Feldversuch hat . Im Prinzip könnte das Handy auch Träger des neuen Personalauwsweises werden. Jedenfalls was den elektronischen Teil mit der Identität und den persönlichen Daten angeht. Wenn dann noch auf dem Chip ein qualifiziertes Zertifikat, wie beim neuen Personalausweis optional möglich, auf dem Handy verfügbar ist, lassen sich auch gleich Dokumente damit mobil elektronisch unterschreiben. Mit der eID lassen sich dann Türen öffnen und auch der Computer authorisieren.
Nachteil des bargeldlosen Zahlens: wir hinterlassen noch mehr Spuren im Netz.
Aber nett wäre das schon, wenn das Handy demnächst in der Uhr Platz findet und aufs Wort gehorcht. Oder nicht?
