Feb
20
2010

agiles BPM? Passen Geschäftsprozessmanagement und SCRUM-basierte, agile Entwicklung zusammen?

camunda BPM Governance

camunda´s BPM Governance

Die Idee, dass BPM und SCRUM doch gut zusammen passen könnten, kam mir im letzten Dezember auf dem SCRUM Day in Düsseldorf. Wie der Zufall es wollte, fand zur gleichen Zeit am gleichen Ort der OMG Day statt, auf dem Jakob Freund von der camunda zum Status der BPMN präsentierte und auch Signavio ihren Process Editor vorstellten. Und da auch unser SCRUM Trainer, Andrea Tomasini, vor Ort war, habe ich uns Drei mal zusammen gebracht.  Da wir Möglichkeiten sahen, dass ein agiles BPM machbar sein sollte, hatten wir uns schnell geeinigt, uns in Berlin zu einem Workshop zu treffen. Mittlerweile hatte ich auch noch einen weiteren BPM-Experten mit SCRUM-Erfahrung im Web gefunden, Martin Wieschollek,  der gestern bei unserem ersten Treffen in Berlin  mit dabei war (Andrea hatte es diesmal noch nicht geschafft).

Wir hatten uns zwar nur drei  Stunden gegönnt, aber wir sind uns nun sicher, dass BPM und SCRUM zusammengehen müssten, und haben uns daher schon für ein nächstes Treffen in Ratingen verabredet. Unser Ziel ist es, die Ergebnisse in eigenen BPM-Projekten direkt wieder nutzen zu können.

Wir haben uns zuerst gefragt, ob und wie im BPM Improvement Cycle (nach camunda BPM Governance, siehe Grafik) Iterationen stattfinden und wie diese geschnitten werden können. Anschließend war noch etwas Zeit, über das Mappen von  SCRUM- und BPM-Rollen zu diskutieren. Gut, es ist noch Einiges zu tun, aber ein guter Anfang ist gemacht. Jakob Freund hat als Gastgeber und Moderator unsere Ergebnisse gestern auch schon auf seinem Blog gepostet. Wer Interesse an diesem Thema hat, ist gerne eingeladen, sich zu beteiligen.

Warum SCRUM gerade im Umfeld sich schnell ändernder Rahmenbedingungen Vorteile bietet, zeigt ein aktueller Erfahrungsbericht von XING. Hier wurde erreicht, dass alle 3 Wochen wieder neue Funktionen auf der Netzwerk-Plattform freigeschaltet werden können. Und zwar in der notwendigen Qualität, weil die Qualitätssicherung direkt mit dabei ist und nicht wie im klassischen Vorgehen erst am Ende einer langen Entwicklungsphase, wo dann doch vieles aufgrund der Testmenge untergeht.

Ergänzung vom 07.04.2010: 1. Fortsetzung

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,language | Tags: , , , ,

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