Jun
01
2010

Auch wenn das BPM-Buzzword-Bingo mit Case Management, adaptive, dynamic, social, unstructured, ad-hoc fleißig weitergeht, bleibt doch ein gemeinsamer Kern

As posted sometimes more the BPM fanclub became more and more aware that the predominant part of the staff work has no predictable chains of tasks. At the end of a case, surely,  it looks like a process. But looking to the history fo all of the finished process instances you will get the image as the result of a processing mining of the pioneer Wil van der Aalst shown below.

Wie schon in mehreren Posts ausgeführt habe, ist der BPM-Gemeinde in den letzten Monaten inzwischen mehr und mehr bewusst geworden, dass der überwiegende Teil unserer Sachbearbeitung nicht in vorbestimmbaren Aufgabenketten abläuft. Im Nachhinein sieht dies natürlich so aus, wie eine aneinandergereihte Kette von Aktivitäten, die stattgefunden haben. Aber wenn man in Summe diese Ketten betrachtet, sieht das schnell so aus, wie dies ein Ergebnis eines Process Mining zeigt, siehe das Beispiel der Grafik von Wil van der Aalst, einem der Pioniere auf diesem Gebiet.

Process Mining with Edge Filtering (Source: Van der Aalst)

Process Mining with Edge Filtering (Source: Van der Aalst)

Process Mining is a procedure which is crowling through divers data sources to find process structures by hindsight. This method should help to reduce effort in discovering process structures during workshops, interview or the newer techniques of social = collaborative tools like ARISaglin, IBM BPM Blueworks or Signavio Process Editor.

Process Mining steht für ein Verfahren, bei dem diverse Datenquellen durchforstet werden, um Prozessstrukturen im Nachhinein feststellen zu können. Diese Methode soll helfen, die Aufwände für die Aufnahme von Prozessstrukturen durch Workshops oder die neueren, social = collaborative Verfahren zu reduzieren.

In this field of unpredictable processes a responsible knowledge worker mainly performes the case. In the area of healthcare, welfare and employment agencies there is more and more spoken about the case manager and with this the case management. The person in charge is mostly working in the context of a structured and unstructured content describing the history and the progress of the case. Additionally he has an list of tasks which have to be carried out as known with the state of the case. If needed he takes a new document from a template repository to write a letter for requesting or informing the parties of that case. With such a document may be a little process will be started, e.g. requesting help from a collegue, waiting for approval or the response. User of Enterprise Content Management Systems may be familiar with such scenarios, which means they are now at the bright sight of the new BPM world, the Case Management.

In diesem Bereich der nicht vorhersagbaren Prozessabläufe arbeitet an einem Fall ein verantwortlicher Sachbearbeiter. Im Kranken- und Sozialwesen inklusive der Arbeitsvermittlungen wird immer häufiger vom Case Manager und damit vom Case Management gesprochen. Der Sachbearbeiter arbeitet demnach im Wesentlichen mit Sicht auf eine Akte mit Dokumenten, die schon da sind und die Auskunft über das Gelaufene geben. Zudem hat er eine Aufgabenliste mit schon bekannten Dingen, die zu tun sind. Aber auch einen Pool von Dokumentenvorlagen, aus denen er schöpfen kann, und damit neuen Aktionen in Gang setzt. D.h. wenn er ein Dokument erstellt und in Umlauf bringt, geht wieder ein kleiner Prozess los, z.B. Freigabe, Versand und warten auf Rückantwort. Das wird allen Benutzern von Dokumentenmanagementsystemen sehr bekannt vorkommen, d.h. sie stehen plötzlich auf der Sonnenseite der neuen BPM-Welt, dem Case Management.

I have found a beautiful example of a process definition, which we have implemented some years ago. The following graph points up that the variations of coming through a process may hugh:

Ich habe noch ein sehr schönes Beispiel einer Prozess-Definition gefunden, den wir vor einigen Jahren umgesetzt haben und der gut darstellt, dass die Variationen des Durchlaufs durch eine Struktur groß sein:

Prozess-Definition mit großer Durchlaufvariation

Process definition with many possible run through variants

The users did have the requirement to nearly forward from any activity to any other activity and with reaptings as well. At least one can model this with PMN 2.0 in a more simple way. A subprocess can consist of acitivities without sequence flows in between them. This means that the users will get these activities into their worklist and can decide which to do depending on the knowlegde about the case. And if the actvitiy is from type looping it can be repeated as well.

Die Anwender hatten den Bedarf, dass fast von jeder Aktivität je nach Situation zur einer anderen Aktivität weitergeleitet werden können musste, und das auch wiederholt. Immerhin kann das mit BPMN schon “etwas” modelliert werden. In einem Teilprozess werden die Aktivitäten ohne Verbindung durch Sequenzflüsse hinterlegt. Damit ist gemeint, dass der Anwender nach Bedarf die Aktivitäten nutzt.

Max J. Pucher, a pionieer of the adoptive processe, hast posted an interesting article last week. After years the Gartners and of Fottesters of this world have ignored his patented  solution of User-Trained Agents (UTA), now they are starting to see the basics as part of BPM as well. Agents in his system (Papyrus) are listening what users do. On this history data the user will get suggestions of what to do. Selecting one its relevance is incremented and the others decremented. So the system is adapting itself in respect to the users behavior.

Max J. Pucher, ein Pionier der adaptive Processes, hat letzte Woche einen interessanten Post geschrieben. Nach Jahren der Ignoranz durch die Gartners und Forresters dieser Welt, die seine Lösung der User-Trained Agents, kurz UTA, als nicht zum BPM gehörig einstuften, ist im Zuge der Erkenntnis, dass vieles nicht strukturiert läuft, auch sein Ansatz dabei, die Aufmerksamkeit zu erhalten. Sein patentiertes Verfahren lässt zu jedem Zeitpunkt einer Benutzeraktion Agenten zuhören und auf Basis der Historie dem Benutzer Vorschläge für die nächste Aktion machen. Folgt der Anwender dem Vorschlag, wird die Relevanz erhöht, andernfalls erniedrigt.

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,english,general,language | Tags: , , , , ,

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