Apr
08
2011

BPM-Experten tauschten sich in Köln zum Thema Projektmanagement versus Prozessmanagement aus

Ich  war gestern mal wieder Gast beim Treffen des BPM-Club Rheinland, das dieses Mal in Köln stattfand, um wieder an einem Erfahungsaustausch von BPM-Experten, davon inzwischen einigen CBPP®-zertifizierten (siehe auch über die BPM-Wolkenstruktur), teilzunehmen. Die Organisation und Leitung hatte Sven Schnägelberger, der die mittlerweile über ganz Deutschland organisiserten Clubs in 2005 initiierte. Aus den ersten Arbeitskreisen dieser Clubs gab es interessante “Spin-offs” wie die BPM-Akademie sowie das Reifegradmodell Eden zur Messung der eigenen Firmen-BPM-Kultur.

Bevor Dr. Horst Schönecker von der Soreco International AG die Philosophie ihres Workflow-System mit starkem Projektmanagementansatz vorstellte, haben wir uns in drei Gruppen zu genau diesem Thema am Flipchart aufgewärmt. Es ging um die Frage, welche Methoden des Prozessmanagements sich auch im Projektmanagement nutzen lassen. Einhellige Meinung war, dass es grundsätzlich gar nicht so große Unterschiede in den Makroabläufen und Strukturen gibt.

Workshop Ergebnis 1

Workshop Ergebnis 1

In beiden Ansätzen braucht es eine Zieldefinition auf Basis von gegebenen Strategien.

Da Prozesse wie z.B. eine Auftragsabwicklung als auch Projekte wie z.B. die Einführung einer Digitalen Personalakte Menschen aus unterschiedlichn Bereichenzusammenführen muss, ist die Teambildung notwendig. Es gibt ein Rollenkonzept, so gibt es auf der einen Seite den verantwortlichen Process Owner und auf der anderen den Projektleiter.

Die Vorgehensmodell ist auch ähnlich. Es gibt einen Input und ein am Ziel ausgerichteten Output. Auf der Makroebene der Aufgaben sieht es noch relativ ähnlich aus, auf der Mircoebene kommen dann die Unterscheidungen.

In beiden Fällen wird versucht, die Abfolge von Aufgaben für eine bessere Übersichtlichkeit zu visualisieren. Geschäftsprozesse meist in Diagrammen der BPMN oder EPK, Projekte eher mitteles Gant-Diagramme.

Im Sinne des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) wird die Methode der Lessons Learned genutzt, um das jeweils Gutgelaufene  hervorzuheben und Vorschläge zu erarbeiten, wie man das nächste Mal besser werden könnte. In Projekten, die via SCRUM ablaufen, entspricht das der Retrospektive nach der Review-Zeremonie einer Iteration.

Fortsetzung folgt, da es inzwischen 00:07h ist und ich jetzt die Bettkarte stechen gehe.

Was kommt noch? Die Unterschiede in PM und BPM sowie etwas mehr zum Innovativen des Produkts der Firma Soreco.

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,process management |

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