Feb
26
2010
1

Alles Gute kommt von oben – ECM ist nun mal ein Managementthema!

In der letzten Pentadoc-Talkrunde veranschaulichen Prof. Dr. Sorg und Herr Mollenhauer überzeugend, warum das Enterprise Content Management kein ausschließliches IT-Thema ist und weswegen es von oben, also vom Management initiiert werden muss. Denn bekanntlich kommt alles Gute von oben. „Wie sehen Businessprozesse im Unternehmen konkret aus? Wie kann ein ECM-System Businessprozesse effizienter gestalten? Was macht Unternehmen zukunftsfähig?“ – derartige Fragen verdeutlichen m.E. buchstäblich die strategische Ausrichtung. ECM muss vom Management veranlasst werden, um systemisch wirksame Modifikationen hervorzurufen und nicht nur chirurgische Schönheitskorrekturen, beispielsweise an Business Worksflows vorzunehmen.

Kurz um: Der IT-Bereich stellt im Unternehmen zwar eine wichtige dennoch ausführende Position mit Machbarkeitsrestriktion dar. Ein ECM-Projekt setzt aber strategische Entscheidungen des Managements voraus.

In diesem Sinne: Verpassen Sie nicht die letzten 04:04 min. und schauen Sie mal rein.

Denn Ende gut, macht alles gut!

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Feb
26
2010
2

sceye – the scanning eye – die etwas andere Art zu scannen

Ich hatte diese Woche die Gelegenheit, mir ein sehr innovatives Produkt zum ergonomischen, manuellen Scannen anzuschauen. Das Produkt nennt sich sceye, was für scanning eye steht, und wurde von der deutschen Firma silvercreations software AG entwickelt. Der Scanner erinnert an eine moderne Schreibtischlampe. Anstelle der Glühbirne ist ein Kameraauge eingebaut, die auf eine Unterlage auf dem Tisch schaut. Der Scanner ist extrem platzsparend. Wenn er nicht mehr gebraucht wird, klappt man ihn einfach zusammen. Die Standfläche benötigt dann nicht mehr als eine große Kaffeetasse.

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Feb
24
2010
1

Das ist der HIT: Human Intelligence Task

Payback

Payback: Warum wir im Informations-zeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen

Gut, dass es einen Human Task gibt, wissen wir Workflower schon länger, aber was hat es denn mit dem HIT auf sich?

Ich habe am Wochenende ein hoch interessantes Sachbuch begonnen zu lesen, was man kaum aus der Hand legen mag, erkennt man doch viele Dinge, die einem aktuell selbst durch das Internet widerfahren. Besonders durch die vielen Ablenkungen durch Mails, SMS, Feeds, … so dass die Konzentration über längere Phasen immer schwieriger werden und damit meine Aufmerksam auf Anderes gelenkt wird (was ich im Übrigen auch gerade mit Ihnen tue) .  Auf der anderen Seite habe ich inzwischen aufgehört, mir irgend eine interessante neue Information aus dem Netz auf meinen Rechner zu speichern, weil ich sie ja Jederzeit dort irgendwo in Sekunden wiederfinden kann. D.h. ich muss mir auch nichts mehr für immer merken, denn auch hier hilft Wikipedia und Co in Sekunden. Aber in einigen Dingen ist unser menschliches Gehirn noch im Vorteil gegenüber den Algorithmen auf den Rechnern in der Cloud.

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Feb
23
2010
36

Ich habe ihn, meinen neuen Personalausweis (zumindest Test-…)

meine neue Identität

meine neue Identität

Mutmachung vorab: Liebe verunsicherte Bundesbürger: mit dem neuen Personalausweis bekommt Ihr mehr Datensicherheit als uns die Pessimisten weismachen wollen

Mein aktuellster Test: Neuer Versuch meiner ersten gelungenen eID-Nutzung meines neuen Personalausweises

Bericht zum Test während der Testphase vor dem Start der Ausgabe am 01.11.2011:

Ich habe die Ehre (?) zu einer der ersten Testern des neuen Personalausweises (nPA) zu gehören. Die Testphase endet am 31. Oktober 2010 und am 1. November 2010 gehen dann die ersten echten Ausweise raus. Es werden insgesamt 30 Firmen entsprechende Testanwendungen zur Verfügung stellen

Letzten Samstag habe ich ihn in meinem Briefkasten gefunden. Mit dabei war auch ein Kartenlesegerät. Und da war dann auch gleich die erste Enttäuschung. Soll doch der nPA auch zum qualifizierten Signieren genutzt werden. Aber das mitgelieferte Kartenlesegerät hat keine eigene, gesicherte Tastatur und ist damit nicht geeignet für das beweissicherste Signieren nach Signaturgesetz. Ein weiteres Manko: ich bin ja schon Besitzer einer Siganturkarte. Diese besitzt einen Kontaktchip. Der nPA kommt aber kontaktlos, was auch mein neues Kartenlesegerät beherrscht, aber auch nur das. Ich kann damit meine bisherige Signaturkarte nicht verwenden.

Das Bild wurde mit dem innovativen Scanner sceye von silvercreations software AG aufgenommen.

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Feb
20
2010
0

agiles BPM? Passen Geschäftsprozessmanagement und SCRUM-basierte, agile Entwicklung zusammen?

camunda BPM Governance

camunda´s BPM Governance

Die Idee, dass BPM und SCRUM doch gut zusammen passen könnten, kam mir im letzten Dezember auf dem SCRUM Day in Düsseldorf. Wie der Zufall es wollte, fand zur gleichen Zeit am gleichen Ort der OMG Day statt, auf dem Jakob Freund von der camunda zum Status der BPMN präsentierte und auch Signavio ihren Process Editor vorstellten. Und da auch unser SCRUM Trainer, Andrea Tomasini, vor Ort war, habe ich uns Drei mal zusammen gebracht.  Da wir Möglichkeiten sahen, dass ein agiles BPM machbar sein sollte, hatten wir uns schnell geeinigt, uns in Berlin zu einem Workshop zu treffen. Mittlerweile hatte ich auch noch einen weiteren BPM-Experten mit SCRUM-Erfahrung im Web gefunden, Martin Wieschollek,  der gestern bei unserem ersten Treffen in Berlin  mit dabei war (Andrea hatte es diesmal noch nicht geschafft).

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Feb
17
2010
0

Die etwas andere Navigationshilfe für die CeBIT 2010

Die CeBIT öffnet auch in diesem Jahr unter dem Motto „Push your Business!“ ihre Tore. Was uns die weltweit größte Messe für digitale Lösungen jedoch in diesem Jahr bieten möchte? Enterprise Content Management zum Anfassen! Und genau daran orientieren sich auch Dr. Martin Bartonitz, SAPERION AG und Jörg Lenz von der SoftproGmbH.

Denn scheinbar erzeugt die elektronische Signatur noch immer bei Unternehmen kontroverse Diskussionen. Die beiden Experten wollen mit ihrem Vortrag „Elektronische Signaturen: (K)Ein Thema für Sie?“ an diesem Punkt ansetzen und den CeBIT Besuchern handfeste Informationen zur Entmystifizierung der elektronischen Signatur präsentieren.

Zudem erhalten alle Gäste wertvolle Tipps, wo Sie auf der CeBIT konkrete Anwendungs-beispiele und kompetente Ansprechpartner zum Thema “Elektronische Signatur” finden können. Meiner Meinung nach eine etwas andere aber mehr als “kompakte Navigationshilfe” – die den Einstieg in das umfangreiche Thema erleichtern kann und den CeBIT Besuch effizienter gestaltet.

In diesem Sinne – KISS – Keep It Short and Simple.

Short Facts:

  • Vortrag: Elektronische Signaturen: (K)Ein Thema für Sie?
  • Referenten: Dr. Martin Bartonitz, SAPERION AG & Jörg Lenz, SoftproGmbH
  • Ort: CeBIT 2010, Halle 3, Stand D19
  • Datum: 04. März 2010
  • Uhrzeit: 09:30 Uhr

Ich wünsche allen eine erfolgreiche CeBIT 2010!

Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie unter: CeBIT2010 Elektronische Signatur

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Feb
14
2010
3

Ethische Richtlinien nur für BPM Professionals?

European Association of Business Process Management

European Association of Business Process Management

Die aktuelle Krise hat uns deutlich vor Augen geführt, dass es mit der Vermittlung religiös-basierter, ethischer Werte nicht weit her ist.  Umso mehr scheint mir der Ansatz der European Association of Business Process Management (EABPM), in ihrem Leitfaden zum BPM CBOK (Guide to the Business Process Management Common Body of Knowledge) ethische Richtlinien zu verankern, eine wichtige Ergänzung zu sein. Jeder BPM Professional, der sich von der EABPM zertifizieren lassen will, muss sich vorher den ethischen Richtlinien durch Unterschrift verpflichten:

“Rechtschaffenheit ist das Fundament professionellen Verhaltens. BPM Professionals erledigen ihre Aufgaben, indem sie gegenüber der Öffentlichkeit, Arbeitgebern, Kunden und Kollegen ehrlich, fair und nach besten Kräften objektiv sind.”

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Feb
13
2010
1

Prozessoptimierung: für Prof. Hüther ist es hirntechnischer Unsinn, andere motivieren zu wollen

Nachdem ich nun Mitglied der Gesellschaft für Organisation bin,  habe ich mich mal ein wenig auf ihrem Internetportal umgeschaut und bin auf einen sehr spannenden Beitrag mit Konsequenzen für die nach innen gerichtete Prozessoptimierungen gestoßen. Sagt zwar der neueste Trend im Business Process Management, dass man sich vorrangig um das Customer Expectation Management (CEM) kümmern soll, so darf man aber auch die inneren Potentiale nicht vernachlässigen. Und hier gibt der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther eine Reihe von Denkanstößen in einem Interview erschienen in: zfo – Zeitschrift Führung + Organisation; 03/2009 (78 Jg.), Seite 159-161.

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Feb
11
2010
4

Die BPM-Wolke nimmt weiter Strukturen an

Zwar wird das in Deutschland geborene und entwickelte Thema Geschäftsprozessmanagement = BPM ( Horst Ellringmann) schon seit Mitte des letzten Jahrhunderts bewegt, doch weit und breit war keine Organisation zu sehen, der man die Definitionshoheit zurechnen konnte. Auf der einen Seite gibt es Institutionen wie die Gesellschaft für Organisation, deren Fokus  auf Methoden und Managementdisziplinen liegt. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Organisationen, die sich um die Standardisierungen von Technologien kümmern wie die Workflow Management Coalition, die Object Management Group oder die Organization for the Advancement of Structured Information Standards (weiterführender Artikel).  Mit der Association of Business Process Management Professionals, kurz ABPMP, und der ihr angegliederten European Association of Business Process Management scheint zum ersten Mal die Definitionshoheit für BPM anerkannt werden zu können. Das Chapter Deutschland wird vertreten durch die Gesellschaft für Organisation, der ich im letzten Monat persönlich beigetreten bin.

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Feb
11
2010
1

Talkrunde 6/7: ECM – Same same but different!

Die thailändische Maxime „Same same but different“ bringt es meiner Meinung nach bescheiden einfach und anspruchsvoll detailliert auf den Punkt. Ein ECM-System zu installieren und dieses anschließend erfolgreich im Unternehmen zu aktivieren sind zwei paar Schuhe.

Wie so oft: Der Teufel steckt im Detail – eben auch bei ECM-Projekten!

In unserer vorletzten Pentadoc-Talkrunde werden genau diese Probleme diskutiert – unstrukturierte Vorgehensweisen und die dadurch bedingten, auftretenden Fehler bei den Umsetzungen. Dabei sollten ECM-Projekte mehr als sorgfältig evaluiert und langfristig pilotiert werden, denn sie wollen durch nachhaltige Bemühungen die schlecht struk-turierten, nicht zukunftsfähigen Informationsprozesse wandeln und dabei tiefenwirksam in die Prozesse eines Unternehmens eingreifen. Zu denken ECM-Projekte könnten mal eben schnell eingeführt und abteilungsübergreifend etabliert werden, ist schlichtweg falsch. „Dieses Vorgehen erzeugt eher verbrannte Erde, die sie lange nicht mehr bestellen können“ verdeutlicht Yves Mollenhauer die Situation.

In diesem Sinn: Think big. Start small. But act now!

Hören Sie mal rein…

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