Oct
23
2010

Gartners fünf Kriterien für ein ECM-System als SaaS in der Cloud

Dass der Zug in Richtung Cloud abgefahren und nicht mehr zu stoppen ist, scheint mittlerweile wohl nicht mehr abgestritten werden können. Und dass die SAPERION auch an einem Software as a Service Angebot zustätzlich zum bisher üblichen Lizenz-Angebot arbeitet, sollte sich auch schon herum gesprochen haben.

Und da Plattformen, Software aber auch die Bezahlung in der Cloud etwas anderen Anforderungen unterliegen, sei hier kurz auf die fünf Kriterien eingegangen, die Gartner als zu erfüllen sieht.

Wichtigste Voraussetzung ist eine auf offenen Standards basierende Technologie. D.h. eine Anwendung, die auf der klassischen, proprietären Windows-Plattform beruht, gehört nicht dazu. Mit dem neuen Web Client der Version 7 haben wir dieses Kriterium erfüllt.

Das zweite und dritte Kriterium sind leichtere und zudem organisatorischer Art:  das Geschäftsmodell muss Service-basiert sein und es wird nach Nutzung abgerechnet.Also keine 1:1 Verlagerung der bisherigen Lizenzmodelle in die Cloud.

Dagegen ist das vierte Kriterium eines, wo soch ein klassischer ECMS-Hersteller nicht gleich zuhause finden wird:  Die technische Plattform unterhalb der SaaS-Lösung muss skalierbar und elastisch sein. Hier wird erwartet, dass sie sich dynamisch an veränderte Lasten anpasst, sprich „wachsen und schrumpfen“ kann. Aber da gibt es ja noch den Ansatz des PaaS, der Plattform as a Service, die dann von Spezialisten betrieben werden, die sich im SaaS weniger zuhause fühlen :-)

Das fünfte Kriterium dreht sich um die Verteilung der  Infrastruktur-Ressourcen  im Sinne einer Virtualisierungsschicht, um die verschiedenen SaaS-Kunden und Mandanten so aufzuteilen, so dass eine optimale Nutzung ermöglicht wird. Es geht also um drei Schichten: die auf offenen Standards basierende ECM- Software läuft auf einer „intelligenten“ Plattform mit offenen Schnittstellen, die auf einer Infrastrukturen  wie Blech, Speicher, RAM, CPU und anderes aufsetzt. Letztere kann selbst wieder ein aaS-Angebot sein.

Auch wenn an allen Ecken zu hören ist, welche Vorteile gerade für den Mittelstand durch Auslagerung von IT und Maintenance zu erreichen sind, bin ich dennoch sehr gespannt, wie schnell die Denke “meine Daten gehören mir und gehen nicht außer Haus” sich ändern wird. Aber Salesforce hat das ja schon sehr gut zeigen können. Gerade CRM-Daten sind sehr sensibel. Und die liegen schon reihenweise da draußen in der Clound. Warum eigentlich nicht auch die Geschäftsdokumente? Und gleichzeitig brauche ich mich auch weniger um die IT-Compliance aus Sicht der Datenschutzgesetzes oder der GoBS zu kümmern. Diese Verfahren wird dann auch mein Service-Anbieter gleich mit erledigen.

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: company,deutsch | Tags: , , ,

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