May
03
2011

iPad im Business

So einfach geregelt sollten auch Geschäftsprozesse sein: Dreieck in dreieck, Tonne in kreisförmige Öffnung

Obwohl ich schon aus unseren Frühstücksgesprächen eine hohe Nachfrage zum Thema iPad gewohnt bin, haben mich die Teilnehmerzahlen bei dem HSD-Event beeindruckt. Über die vier halbtägigen Veranstaltungen hatten wir in Summe über 300 Teilnehmer. Des Weiteren war ich beeindruckt von der Vielfalt der vertretenen Branchen. Es war wirklich alles vertreten, Handel, Kliniken, Fertigungsindustrie, Logistik, Öffentliche Verwaltungen und Pharma – um nur einen Auszug zu nennen. Sie alle interessieren sich für mobile Businesslösungen auf dem iPad, iPhone oder iPod Touch. Und die Referenten hatten mindestens ebenso vielfältige und spannende Produkte und Lösungen für das mobile Geschäft zu bieten.

Eröffnet wurden die Termine stets von Jeso Figas, Business Development Manager bei Apple. Besonders gelungen fand ich die Vermittlung von Consumerization (über den Trend habe ich vor einiger Zeit berichtet). Mit zwei Fragen, leitete er die Zuhörer auf den Weg: 1. Wer hat zuhause sein Home-Entertainment NICHT selbst installiert und 2. Wer hat zuhause seine IT (DSL, W-LAN, Drucker, etc) NICHT selbst installiert? Wie man sich denken kann, war die Anzahl derer, die Hilfe in Anspruch genommen haben, sehr gering. Und nun kommen die gleichen Leute in eine Firma und bekommen vorgeschrieben, was auf ihrem Computer läuft und welche Apps sie auf dem Handy benutzen dürfen. Das macht keine Freude. Und so war seine Empfehlung an alle Unternehmen dann auch, die Finger von Apple Hardware zu lassen, wenn sie ihre Mitarbeiter stark einschränken wollen. Natürlich geht das auch mit einem Apple. Aber der Spaßfaktor, den die Produkte zweifelsohne mit bringen, wird komplett abgeschnitten.

Der Markt wird mobil

Die Umsatzzahlen von Apple belegen eindrucksvoll die Marktentwicklung hin zu mobilen Endgeräten. Und mobil meint in diesem Fall nicht Notebook, sondern iPhone und iPad!
Neben Apple gab es weitere sehr interessante Referenten. Diese waren genauso bunt gemischt, wie die Besucher. Von Platformanbietern für die Entwicklung von Business Apps über Business Intelligence Anwendungen bis hin zu Herstellern von Gehäusen für den harten Einsatz in der Fertigungsindustrie war alles vertreten.

Vieles ließ sich natürlich schon früher auf Notebooks realisieren. Doch ein Notebook aufzuklappen, dafür evtl. sogar noch den Ort des Gespräches wechseln zu müssen (ein Notebook bedient sich schlecht einhändig) bedeutet immer eine Barriere aufzubauen. Bei einem großen Autohaus konnte dies ganz klar nachgewiesen werden. Nachdem die Verkäufer mit iPads ausgestattet wurden, konnte die Konfiguration des Wunschfahrzeuges und die Preisverhandlungen direkt im Ausstellungsfahrzeug stattfinden. Der bisherige Bruch „so, jetzt gehen wir mal an meinen Schreibtisch” entfällt und wesentlich mehr Verkaufsgespräche können zum direkten Erfolg geführt werden.

iFertigungsindustrie

Richtig punkten können die iDevises aber in der Fertigungsindustrie. Hier gab es bisher keine vergleichbaren Geräte, die zu einem so günstigen Preis ein so großes, helles Display bei einer so langen Akku-Laufzeit bieten. Fest mit einem Scanner verbunden, sauber in Hartplastik und Gummi verpackt und mit einer Manschette am Handgelenkt befestigt ist der iPod Touch z.B. im Lager unschlagbar.

Entscheidend für den Erfolg sind jedoch nicht die reinen Features, die sich in der Spezifikation ablesen lassen (Speicher, GHz des Prozessors, Displaygröße, etc.) sondern das Zusammenwirken von Hard- und Software mit einem Ziel: Usability. Und so gilt es auch für alle Software-Hersteller, die für diese Geräte programmieren.

Software muss begeistern

Wir bei SAPERION merken ganz deutlich: unsere App löst Begeisterung aus. Und das macht sie nicht, weil sie einen so reichen Funktionsumfang hat. Im Gegenteil, sie begeistert, weil sie einen so begrenzten Funktionsumfang hat. Weil sie einfach zu bedienen ist. Weil man sie einem Vorstand auf sein iPad spielen kann und er sofort versteht, wie er sie zu bedienen hat. Insbesondere Unternehmenslenker, so ist zumindest meine Erfahrung, freuen sich, wenn möglichst viele Dinge einfach geregelt sind. Und dementsprechend positiv war auch das Feedback auf unseren Vortrag und auf die App zur Vorgangsfreigabe.

Ich freue mich auf die nächsten Termine der HSD-Roadshow, die dann schon unter der Fahne von Computacenter segeln.

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Written by Henning Emmrich in: deutsch,invoice management,ipad,process management | Tags: , , , ,

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