Feb
26
2011

Motivation durch Belohnung funktioniert bei repetativer Arbeit aber nicht bei kreativer (eine Fortsetzung)

Ich hatte das Thema Belohnung schon einmal in dem Post Dan Pink sagt: Belohnungen machen das Business langsamer, das weiß die Wissenschaft, aber das Business ignoriert dies aufgegriffen. Nun habe ich zu der Erkenntnis, die durch Studien z.B. des MIT in den USA unterstrichen wird, dass Belohnungen gerade dort das Gegenteil erreicht, wo kreativ gearbeitet werden muss, noch diese schöne Animation gefunden:

Demnach lohnt es sich also dort zu belohnen, wo repetative, stupide oder wenig sinnerfüllende Arbeiten geleistet werden müssen. Aber auch hierzu gibt es noch eine wichtige Botschaft. Wer will, dass sich diese Mitarbeiter nicht anderweitig im Unternehmen bedienen (-> Korruption), sollte ein faires Gehalt zahlen. Auch diese Botschaft ist nicht neu, wie ich in dem Post Ehrlich währt am längsten schon erwähnt habe.

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general,motivation | Tags: , , , ,

2 Comments »

  • Axel Kroll

    Wenn ich als Stichprobe Studenten nehme, die an der Uni sind (Übersetzung: das sind die Loser, die noch keinen lukrativen Job daneben haben), dann sind das genau die Leute, denen später ihre reichliche Freizeit an der Uni wichtiger ist als die schönen hohen Boni, die ihre ehemaligen Mitstudenten verdienen.

    Und der interessanteste Satz bestätigt das ja auch in allgemeinem Sinn: “As soon as money is no longer an issue”…ja richtig, wenn man sich um das Geld nicht mehr kümmern muß, dann sind natürlich andere Dinge wichtig. Sobald man also von einer die Welt verändernden Firma wie z.B. Facebook seine 3,5 Mio Abwerbebonus von Google bekommen hat, kann man es sich leisten, “intrinsisch” motiviert zu sein.

    Leider Gottes müssen die meisten von uns trotzdem ihre Hypotheken zahlen, und legen schon Wert darauf, gut zu verdienen. Und leider können es sich die meisten Arbeitgeber nicht leisten, beliebig hohe Fixgehälter zu zahlen. Sondern der Bewerber meint, er ist mehr wert, der Arbeitgeber sagt: mal sehen, und deshalb hat man ein leistungsbezogenes variables Gehalt.

    Auch und gerade bei kreativen Berufen. Und merkwürdig: es funktioniert. Man gibt kreativen Mitarbeitern klare Vorgaben, die ihnen Geld bringen (z.B. im Customer-Support o.ä.) und siehe da, die Ergebnisse stimmen. Wenn man natürlich nicht in der Lage ist, sich sinnvolle Zielgrößen auszudenken und durchzuhalten, mit anderen Worten, wenn man ein schlechter Manager ist, dann kann man gerne von “intrinsischer” Motivation und ähnlichem schwafeln. Man war dann halt aber selber leider nicht kreativ genug, sinnvoll Anreize zu setzen.

    Comment | 26 February 2011
  • Vielen Dank für Ihre E-Mail!
    Ich bin bis einschließlich 27.2.2011 nicht im Büro. Ihre E-Mail wird nicht weitergeleitet. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Zentrale unter 030 600 61-0.
    Mit freundlichen Grüßen
    Henning Emmrich

    Thank you for your email!
    I will be out of the office until Feb-27 2011. In urgent cases please call +49 30 600 61 0.
    Kind regards
    Henning Emmrich

    Comment | 26 February 2011

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