Jun
19
2012

Blitzlicht: glückliche Mitarbeiter? Social Media und Business Collaboration & Enterprise 2.0 auf der BITKOM-Veranstaltung

Auf der heutigen gemeisamen Sitzung der Arbeitskreise für Social Media als auch Business Collaboration & Enterprise 2.0 des BITKOM referierte vorab Dr. Willms Buhse über Enterprise 2.0. im echten Leben – Wie man dem Management Lust auf Wandel macht. Hier im Sinne eines Blitzlichts gleich die Highlights des Vortrags.

Unternehmen im Konflikt: Werte-Welten

Schnelligkeit, Transparenz und globaler Kontakt (neu: Digital Natives) steht gegen Qualität, Sicherheit, Datenschutz und persönliche Beziehungen (klassisch: Digital Visitors), d.h. es gibt ein großes Konfliktpotential, das aber besser als Potential des Lernens der Alten von den Neuen verstanden sein sollte. Es gibt nicht “entweder/oder” sondern ein “sowohl als auch” in den Unternehmen, jedoch immer bezogen auf den Anwendungsfall.

Sowohl Verantwortungsstruktur als auch Vernetzung

Vernetzte Menschen über Abteilungs- und Firmengrenzen hinaus finden schneller eine Lösung. Vernetzung gab es in innovativen Firmen schon immer, nur mit den neuen Mitmach-Tools des Enterprise 2.0 wird diese auf noch breitere Füße gestellt und noch potentiert.

Mit welchem Geist führe ich mein Unternehmen im Internet-Zeitalter?

Studien zeigen, dass im Schnitt nur 14 % der Mitarbeiter engagiert sind, 23 % machen Dienst nach Vorschrift, 63% sind Desillusionierte. Hier ist das Potential: Wie kann ich diese 84% wieder zum Mitmachen begeistern? Offensichtlich: durch mehr Mitmachen-können werden Mitarbeiter ans Unternehmen stärker gebunden und sind deutlich innovativer in ihrer Arbeit. Das Ziel muss sein, möglichst viele glückliche Mitarbeiter zu im Unternehmen zu haben.

Best Practicer zur Einführung von Mitmachanwendungen

Herr Buhse zog das Fazit aus 20 Projekten, dass es nur etwa 10% begeisterte, aktive Mitarbeiter hat, weitere ca. 20 %, die sich positiv verhalten, und weitere 25% ,die offen sind, aber eher keine Meinung hat. Etwa 15% Skeptiker stellen sich dagegen. Von Letzteren sollten die Argumente eingesammelt werden, warum es nicht funktionieren könnte. Ansonsten sollten die positiv Eingestellten sofort mitgenommen werden, der Rest folgt dann irgendwann.

Auch interessant: Herr Buhse empfiehlt ein agiles Vorgehen beim Projektmanagement.

Besonders wichtig: “Setzen Sie die Tools wie Blogs oder Wikis in den zentralen Kernprozesse ein, z.B. ein Blog für das Intranet, ein Wiki für die Vorbereitung und Protokollierung von Meetings. Nru so merken Die Mitarbeiter direkte Auswikrungen. Andernfalls verfliegt der anfängliche Enthusiamus.”

Digitales Vernetzen allein macht auch nicht glücklicher:

Mitarbeiter arbeiten am besten immer noch im realen Zusammensein. Hier bieten sich methodische Tools wie: OpenSpace, BarCamp, FedExDays und BarCamp an.

Vorsicht bei negativen Energien:

Herr Buhse erwähnte, dass Prof. Peter Kruse klar gemacht hätte, dass in Vernetzungen sowohl positive als auch negative Energien gestärkt werden können. Um dem Negativen direkt zu Beginn aktiv entgegen zu wirken, sollte Feedback eingeholt werden. Auch dies geht über entsprechende digitale Methoden.

Bemerkung eines Teilnehmers:

Das Primat der Kultur war bisher hierarchisch und der Wandel bedeutet: Vernetzung vor Hierarchie.

Siehe auch: Blicke in die ECM-Glaskugel: über den digitalen und damit kulturellen Wandel unserer Cloud-Zeiten

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general | Tags: , , , ,

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