Non-Compliance bei der Medikamentierung kostet uns 10 Milliarden Euro im Jahr
Gut, ob diese Zahl heute auch noch so ist, aber beeindruckend ist sie schon. Wenn wir uns alle an die Medikamentierung unseres Arztes halten würden, dann müssten wir entweder nicht so hohe Krankenversicherungsgelder zahlen oder wir könnten mehr von unserem Gesundheitsdienst erwarten. So jedenfalls die Argumentation, die ich in einem Foliensatz aus 2009 gefunden habe, aus dem auch das folgende Bild stammt:
Übrigens wurde der Begriff Compliance das erste Mal im Gesundheitswesen gebraucht (siehe: Compliance kompakt – Best Practice im Compliance-Management).
In diesem Buch gibt es auch ein sehr gutes Argument, warum Firmen nicht gegen Gesetze verstoßen sollten. In der Historie hat es immer wieder Skandale gegeben. Die Folge war, dass die Öffentlichkeit Regulierung verlangte und bekam, siehe auch die letzte Finanzkrise. Anschließend müssen sich auch die Firmen, die bisher korrekt gehandelt haben, um die neuen Regulierungen kümmern. Unter anderem, um nicht unwissentlich gegen etwas zu verstoßen. Für Alle mehr Aufwand, also ein volkswirtschaftlicher Schaden, den wir alle gemeinsam zu tragen haben. Um so mehr für uns alle Anlass, Compliance Management im Großen wie im Kleinen ernst zu nehmen
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