Dec
28
2011

Schlechte Nachrichten für unsere Bäume und gute für die ECM-Branche

Der Klassiker: Wovon soll ich zuerst berichten, von der guten oder der schlechten Nachricht? Fange ich Mal mit der schlechten an. Seitdem ich in der Branche bin (im nächsten Jahr mache ich meine zwei Jahrzehnte voll), kenne ich den Begriff papierloses Büro. Zu Beginn mit viel Enthusiasmus belegt, inzwischen schon längst als utopisch nur noch belächelt. Und die aktuellste Studie belegt, dass die Papierberge auch weiterhin steigen. Also müssen die Bäume auch weiterhin herhalten (gewusst? Hanf ist nicht nur zum Rauchen da: Wird die gesamte Hanfpflanze zur Zellstoffherstellung genutzt, ist der Ertrag rund viermal höher als bei der Holznutzung).

Laut der im Artikel Schlechtes Dokumenten-Management -Papierberge in Büros wachsen genannten Studie nimmt das Druckaufkommen weiter zu:

38 Prozent der Befragten teilten mit, dass sie aktuell mehr Unterlagen auf Papier ausdrucken als noch vor zwei Jahren. Acht Prozent gaben an, dass sich innerhalb dieses Zeitraums die Papierberge im Büro signifikant erhöht hätten. Besonders papierintensiv sind die Prozesse in Behörden, im Bildungswesen und im Gesundheitswesen.

Und jetzt gut die guten Nachricht für die ECM-Branche:

80 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen die Papierflut künftig durch die Digitalisierung von Dokumenten und Akten eindämmen und damit zugleich effiziente Prozesse beim Dokumentenmanagement und bei der Informationsverwaltung aufbauen.

Und das besonders Spannende, was auch wir inzwischen verstärkt feststellen können:

Zudem gehen viele Unternehmen davon aus, dass der Einsatz neuer Technologien wie Tablet-PCs dazu beitragen wird, künftig mit weniger Papierausdrucken auszukommen. Dadurch könnten diese nicht nur ihre Kosten senken, sondern auch aktiven Umweltschutz betreiben.

Damit liegen wir mit unseren Lösungen für die Personal-, Vertrags-, Leasing- und Projektakten genauso voll im Trend wie mit der Unterstützung der trendigen iPads und iPhones. Letztere sind sehr beliebt bei Managern, die damit nun ein weiteres Potential für das elektronische Dokumentenmanagement erkennen, denn so lassen sich Freigaben von entsprechenden Dokumenten auch gut von unterwegs bewerkstelligen.

Noch was zum “schlechten Dokumenten-Management”; in dem Artikel wird noch hervorgehoben:

Doch eine so genannte Document Retention Policy sucht man in vielen Firmen vergeblich. Nur etwas mehr als die Hälfte der befragten Betriebe hat formelle Richtlinien für die Mitarbeiter eingeführt, sparsam mit Papier umzugehen und die Menge der Ausdrucke zu verringern.

Da ist doch noch Potential für uns, der Umwelt was Gutes zu tun, oder?

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: records management | Tags: , ,

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