Sep
14
2011

Signavio Partnertag: Nach-, Ein- und Ausblicke

Ich hatte letzte Woche, am 8.9.2011, Gelegenheit, mich neben weiteren 34 Teilnehmer auf dem 1. Partnertag von Signavio  hoch über den Dächern von Berlin, im Hauptbahnhofsgebäude, über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Und was ich zu hören und sehen bekam, hat unsere Entscheidung für Signavio als Partner für die professionelle Prozessdokumentation und -modellierung bestätigt.

In nur etwas über zwei “Lebensjahren” konnte Signavio nicht nur über 200 Kunden weltweit gewinnen (u.a auch in Mexiko und Kanada), sondern kann auch mit über 50 Partnern im In- und Ausland aufwarten. Und wer sich über die Innovationskraft beeindrucken lassen möchte, der kann sich bei Gelegenheit ein Bild von den vielen Ehrentafeln an der Wand ihres großen Besprechungsraums machen. Zuletzt wurde Signavio von Wirtschaftsminister Rösler persönlich geehrt. Geehrt wurde seitesn Signavio aber auch:

2011-Certified-Partner-des-Jahres

Jakob Freund von der camunda wurde als aktivster Certified Partner geehrt

Über die von der camunda veranstaltete BPMCon 2011 hatte ich letztens schon berichtet: Fazits von der BPMCon 2011 – Angst versus Liebe

Nachblick: Keynotes von Jakob Freund, Prof. Mathias Weske und Walter Abel

Jakob Freund eröffnete den Tag mit einem Vortrag zu Best Practices in der Prozessmodellierung mit BPMN. Als wichtige Botschaft kam herüber, dass man bei der Dokumentation von Prozessen gut überlegen soll, wie detailliert man vorgehen möchte. In jenen Fällen, in denen viele Ausnahmen gegeben wären, würde es doch ausreihen, den Happy Path, sprich dei am häufigsten durchlaufene Prozesskette darzustellen. Die camunda hat in ihren 6 Jahren BPM-Beratung inzwischen viel Erfahrung sammeln können, was sich in seinem Vortrag eindrucksvoll wiederspiegelte. Inzwischen ist das Team auf 20 Mitarbeiter angewachsen.

Prof. Mathias Weske sprach anschließend über neueste Entwicklungen in der akademischen Forschung. Der Schwerpunkt lag dabei auf Aspekte der Prozessanalyse: Ohne Messen kein Erkennen und damit korrektes Steuer der Prozesse”. Daher hat mich auf gefreut, am Nachmittag zu sehen, wie weit das für Januar 2012 geplante, neue Product Processs Analytics, das ja auch schon auf unserer letzten Convention als Prototyp zu sehen war, gediehen ist. Wir werden in Kürze unseren eigenen Partnern ein Webinar dazu anbieten.

Ausblicke: Roamap

Wie immer geht es bei Partnertagen nicht nur darum zu erfahren, was bisher gelaufen ist, sondern viel mehr interessiert der Blick nach vorn: woran wird gearbeitet?

Unsere Kunden dürfen sich auf eine ganze Reihe neuer Handhabungen freuen, die das so schon sehr leicht von der Hand gehende Modellieren nochmals verbessert. Ganz besonders hat mich die Idee eines Template-Editors überzeugt, das für die Generierung der Prozessdokumentation in PDF oder Word genutzt werden kann.

Aber noch mehr hat mich wie oben erwähtn der Fortschritt am Produkt Process Analytics gefreut. Denn mit damit vereinfacht sich unsere BPM-Produktpalette:

Qliktech ist ein klassisches Business Intelligence Tool der Firma QlikView mit einem In-RAM-Verarbeitungskonzept zur beschleunigten Anzeige von geänderten Diagrammen. Dieses Tool ist sehr umfangreich und bietet für “nur” die Analyse von Prozessen eigentlich zu viel. Das BAM Dashboard kommt mit einem Template für die Auswertung der Prozessdaten. Zudem können individuelle Auswertungen auch der Archiv-Szenarien erstellt werden.

Process Analytics geht hier einen anderen Weg. Im Zentrum stehen die Prozesse selbst. D.h. rund um das Prozessdiagramm auf Basis des Signavio Viewers sind typische weitere Sichten der Auswertung von Prozessdaten wie mittlere Durchlaufzeiten, Verteilung bei Verzweigungen oder Verbräuche von Ressourcen positioniert. Mit Process Analytics werden in der Suite dann nur noch 2 anstelle von 3 Benutzeroberflächen verwendet:

Das Modellieren und Analysieren erfolgt zukünftig auf Basis der Signavio Suite und um die Ausführung und Historisierung sorgt SAPERION Workflow.

Wer sich hierzu mehr informieren möchte, kann das nächste Woche auf der DMSExpo in Stuttgard auf dem gemeinsamen Stand 7E32 im Bereich der BPM Vision.

Einblicke: Networking beim Kochen

Neben dem inhaltlichen Programm blieb auch genügend Zeit für Gespräche, so auch beim Mittagessen gegenüber dem Bundeskanzleramt. Etwas Stress kam für mich auf, als es zum Abend hieß, dass es nun zu einem gemeinsamen Abend in die Kochschule ging. Ich koche zwar gern. Da ich aber wenig Zeit dafür finde, bin ich noch immer ungeübt, sprich habe soch meine Probleme mit der notwendigen Parallelisierung der Aktivitäten im Kochprozess. Das Ergebnis ist üblicherweise Hektik und Schweißperlen auf Stirn. Aber in diesem Fall wurden die Arbeiten auf viele Schultern verteilt, so dass auch hier noch genügend Zeit für das Reden miteinander war. Also Alles im grünen Bereich :-)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,process management | Tags: , , ,

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