Apr
08
2010

Teil 6: das iPad taugt auch als Eingabegerät im Business-Umfeld

Das iPad ist für das Arbeiten auf dem Sofa geschaffen.

Sofa-Device

Nun ist also endlich da, vier Tage hat der Versand inclusive Zoll gedauert – recht akzeptabel finde ich. Mein erste Eindruck? Ein großes iPhone/iPod touch – genau das, was ich mit gewünscht habe, als ich das erste Mal einen iPod Touch in der Hand hielt. Das Gerät fühlt sich sehr hochwertig und stabil an. Der Bildschirm ist beeindruckend. Und die Usability des iPad ist ebenfalls beeindruckend.

It finally arrived in good old germany – and what is my first impression? It’s a big iPhone/iPod Touch – exactly what I longed for, as I first held an iPod Touch in my hands. iPad feels high value and the display is gorgeous.

Ich tippe diesen Artikel auch gerade mit der WordPress-App auf dem iPad. Und zwar sehr flüssig mit 10 Fingern ohne viele Fehler! Hätte ich nicht gedacht. Ich würde sagen mit ca. 60-80% der Geschwindigkeit im Vergleich zu einer normalen Tastatur – und ich tippe recht schnell.

Im Vorfeld habe ich mich gefragt, wie man das Ding zum Tippen wohl hält. Die bevorzugte Haltung ist ganz klar: Füße hoch und auf die Beine legen. Aber das iPad liegt auch stabil auf dem Tisch. Und wenn man richtig viel Tippen will, kann man natürlich auch das Dock verwenden oder die Bluetooth Tastatur. Aber die Länge dieses Artikels kann man wirklich problemlos auf dem iPad schreiben.

Dadurch eröffnen sich natürlich ganz neue Anwendungsszenarien des iPads im Business-Umfelds. Denn bisher war ich eher von einem Anzeigegerät ausgegangen. So kann ich mir zum Beispiel vorstellen, dass ein Außendienstler mit diesem Gerät Schadensfälle aufnimmt und dokumentiert (da wäre natürlich die Kamera nett gewesen).


I am writing this in the WordPress-App on the iPad. Touch typing! I would say about 60-80% of speed compared to a normal keyboard – and I type pretty fast.

Beforehand I was wondering how to keep the thing to type well. The preferred position is very clear: put your feet up . But that iPad is also stable on the table. And if you really want a lot of typing, you can of course also use the Dock or the Bluetooth keyboard. But the length of this article can be really easily be written on the iPad.

This of course opens up entirely new application scenarios of the iPad in the business environment. Because until now I  rather expected it as a display device. But now it could be used for field worker to receive and document claims e.g.  (of course the camera would have been nice).

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Written by Henning Emmrich in: deutsch,english,products | Tags: ,

4 Comments »

  • Andreas Wüst

    steht dir gut das iPad :)
    Die Kamera wird sicher in einer der nächsten Versionen auftauchen! Bis dahin hilft evtl. das Camera Connection Kit.
    Aber nicht nur für den Außendienst dürfte es interessant sein. Auch im Innendienst und auf Reisen dürfte es eines der minimalistischsten Präsentationsgeräte sein – mit vollem Zugang zur sonstigen Bürokommunikation.
    Wenn ich mir vorstelle mit dem iPad auf Reisen zu gehen – einen Keynote Vortrag in der Tasche, wenn ich den Flieger verlasse meine eMails syncen und Zugang zum Web zu haben. Im Flieger noch ein nettes Buch gelesen…
    Was will man mehr!?

    Comment | 9 April 2010
  • Dr. Martin Bartonitz

    Bei Außendienst fällt mir spontan das Signieren von gemeinsam mit dem Kunden ausgefüllten Verträgen ein. Das wird dann allerdings ohne ein Zusatzgerät nicht möglich sein. Denn das Signieren verlangt etwas mehr, als mit einem Stift über den Touch-Screan zu schreiben. Bei Signieren mit hohem Beweiswert muss das Gerät auch Andruck und Beschleunigung mit aufzeichnen. Solche Eigenschaften werden vermutlich so schnell nicht in diese Geräte kommen.
    Ich hatte vorgestern im Frühstücksfernsehen einen Beitrag gesehen, wo der Bildschirm nach dem vielen Touchen doch ziemlich mitgenommen aussah. Wie häufig musstest Du denn bisher mit einem Tuch das Gröbste entfernen?

    Comment | 9 April 2010
  • Henning Emmrich

    Absolut, dafür ist es geschaffen. Man kann natürlich alternativ auch einen Kindle, einen mobilen DVD-Player, ein Netbook, … mitschleppen ;-) Und was man nicht vergessen darf: es gibt eine App für alles. Da es dank striktem MVC recht simple ist, aus einer bestehenden iPhone-App (die natürlich in klein auch auf dem iPad läuft) eine iPad Anwendung zu machen, werden wir hier schnell einen ebenso großen Markt haben. Ich meine dass es schon heute 2.000 Apps für das iPad gibt.

    Comment | 9 April 2010
  • Henning Emmrich

    Für das iPhone gibt es ja bereits eine Menge Zusatzgeräte, die über Kabel verbunden werden (z.B. Blutzuckermessung). Die API sieht solche Geräte vor. Daher ist es eine Frage der Zeit, bis ein externes ,kompatibles Signatur-Gerät auf den Markt kommt. Der Touchscreen selbst ist ja der präziseste auf dem Markt, aber Druck misst es in der Tat nicht.

    Wurde im Fernsehen das Display abgeschaltet, um die Verschmutzung zu demonstrieren? Anders kann ich es mir nicht vorstellen, denn es ist so hell und klar, dass ich darauf beim besten Willen keine Fettflecken entdecken kann. Anders allerdings im ausgeschalteten Zustand. Das sieht dann schon schlimm aus. Sehr gut kann man dann auch sehen, wie präzise man tippt… Aber wie schon beim iPhone 3GS – ein Wisch und alles ist weg!

    Comment | 9 April 2010

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