Jul
04
2011

Und wieder hat eine Studentin bei uns ihre Master-Thesis erfolgreich verteidigt

Wir gratulieren Christine Mummert, die uns gerade mitgeteilt hat, dass sie am Samstag ihre bei uns durchgeführte Master-Thesis mit einer richtig guten Zensur verteidigt hat. Der Titel der Arbeit lautet:

Entwicklung eines Vorgehensmodells für ein Internes Kontrollsystem (IKS) und der Adaption zur Einführung bei der SAPERION AG

Die Gutachter an der Technischen Hochschule Wildau (FH) waren Prof. Dr. Bernd Eylert und Prof. Dr. Ralf Szymanski.

Und wer unseren Blog aufmerksam verfolgt hat, der ist über den Details der Arbeit schon recht gut informiert. Wir haben mit Christine dieses Mal ein Bloggerin gefunden, die wöchentlich über ihre neuen Erkenntnisse berichtet hat. Die Artikelserie umfasst 10 Post, wovon der 4 über die Standards die meisten Lesungen erhalten hatte.

Dass das Thema Internes Kontrollsystem kein unwichtiges zu sein scheint, lässt sich  auch daran messen, dass unter den 10 meistgelesenen Artikeln der initiale Post Das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem rücken durch das BilMoG stärker in den Blickpunkt mit inzwischen über 1.000 Klicks dabei ist.

Christine schreibt zur Motivation des Themas:

Viele Unternehmensskandale börsennotierter Aktiengesellschaften in den USA waren Wegbereiter für Compliance. Eine erste Reaktion der Politik war es, klare Strukturen und ein nachvollziehbares Internes Kontrollsystem (IKS) mit dem Sarbanes-Oxley Act (SOX) einzuführen. Später fand Compliance durch Umsetzungen der europäischen Richtlinie für Aktieninsiderhandel Einzug in das deutsche Rechtssystem.

In der heutigen Zeit ist Compliance in vielen Regelungen, Gesetzen und Vorgaben für Unternehmen aus verschiedenen Branchen verankert. Aus diesem Grund werden die Kontrollaufgaben des Aufsichtsrats bezüglich der Wirksamkeit eines IKS immer konkreter definiert, was es zwingend notwendig macht, sich auf das Thema Compliance im Unternehmen zu konzentrieren, um rechtliche Schäden zu vermeiden. Dabei liegt die allgemeine Verantwortung für Legalität und Organisation bei den Vorständen und Geschäftsführern, die zu einer angemessenen Rechtsbefolgung im gesamten Unternehmen verpflichtet sind. Aus diesem Grund benötigen Unternehmen zusätzliche Unterstützung von internen sowie externen Spezialisten und entsprechender Software für revisionssicheres Enterprise Content Management (ECM), Business Process Management (BPM), Compliance- und Risikomanagement. Die Einhaltung von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien ist somit von ausschlaggebender Bedeutung für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens.

Den Trend aus Sicht der ECM-Anwender bestätigt die Umfrage der Pentadoc AG (Unternehmensberatung ECM) von 2009/2010. In dieser wurden rund 1000 Anwender nach dem zukünftigen Einsatz von DMS/ECM befragt. Meist genannt (Mehrfachnennungen waren möglich) wurde der Einsatz für „Elektronische Akten“ (57,3%), gefolgt von der „Erfüllung gesetzlicher Anforderungen“ (48,6%). Den dritten Platz belegte der Einsatz für „Business Process Management“ (45,3%).

Von der technologischen Seite her zeigt der jährlich veröffentlichte „Hype Cycle for Governance, Risk and Compliance Technologies“ von Gardner eindeutige Entwicklungen. Im aktuellsten Hype Cycle von 2010 wird Regulatory Compliance als ein wichtiger Treiber für den Verkauf von Produkten zur Automatisierung von risikorelevanten Aufgaben genannt. Neu gesetzte Prioritäten in der Industrie und auf dem Markt sind Legal Governance1, Risk and Compliance (GRC), Vendor Risk Management (VRM) 2, Financial Governance Applications3 und IT Governance, Risk and Compliance Management (GRCM)4. Das zeigt, dass die SAPERION AG als ECM-Anbieter 2011 an neue Strategien für Produktfunktionen und Anforderungen sowie Business Szenarios in Hinblick zur Anwendung von Compliance und IKS anknüpfen muss.

Für uns war die Motivation zu prüfen, ob wir selbst ein Anwendungsscenarios auf Basis unseres eigenen Produkts SAPERION ECM als ein Werkzeug zur Unterstützung der Kontrollaufgabe implementieren und dieses dann als Produktlösung auf dem Markt zu positionieren zu können. Und das sieht auch gut aus. Wer schon Interesse hat, der kann sich gerne an mich oder unseren Vertrieb wenden.

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: company,process management | Tags: , ,

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