Feb
04
2010

Unser Rule Engine Student Alexander Groenewold hat heute sein Praktikum erfolgreich verteidigt

Ich komme gerade von  der Fontys Hogeschool Techniek en Logistiek in Venlo, Holland, wo übrigens mehr deutsche als holländische Studenten lernen, zurück. Ich war dabei, als “unser” Student Alexander Groenewold seine bei uns durchgeführte 4 monatige Praktikumsarbeit vor seinem Hochschuldozenten Jeu M. P.  van Loon verteidigt hat. Wir können Alexander zu 9 von 10 erreichbaren Punkten gratulieren! Er hat einen ähnlichen Vortrag wie bei uns letzte Woche, dieses Mal allerdings in Englisch, sehr flüssig hingelegt.  Nun steht ihm für seine abschließende Bachelor-Arbeit (in Deutschland vergleichbar mit dem Diplom) nichts mehr im Weg.  Der Titel seines Praktikums war “Prototypische Integration einer Rule Engine in SAPERION”.

Alexander hat seine allgemeinen Analysen der Rule Engines Drools von jBoss und iLog von IBM dargstellt. Live hat er die Beispiele zur Regelauswertung der Unterschriftsberechtigungen für eine Eingangsrechnungs- so wie die Urlaubsfreigabe präsentiert. Des Weiteren hat er beschrieben, wie seine Anbindung der Rule Engine über einen generischen Task des Step-Performers ausgesehen hat. Der Step-Perfromer ist ein Java-basiertes Programm, das über die Schnittstelle Classic Connector regelmäßig die an ihn adressierten Aktivität W(orkflow-Item) abfragt und entsprechend verarbeitet. In Alexanders Fall hat der Step-Performer die Terms und Facts des Geschäftsfalls an die Rule Engine übermittelt. Diese hat den Freigeber auf Basis der hinterlegten Regeln ermittelt und diesen an den Step-Performer als Ergebnis zurückgeliefert. Anschließend hat der Step-Performer eine Delegation des Workflow-Items an den Freigeber durchgeführt, der jetzt den Geschäftsfall in seiner Workflow Inbox sieht.

Alternativ könnte auch so verfahren werden, dass der Step-Performer an die relevante Nachfolgeaktivität weiterleitet. So könnte dies auch eine Aktivität mit mehreren Empfänger sein, die den Geschäftsfall parallel  erhalten, z.B. für ein Vieraugenprinzip oder ein Abstimmverfahren.

Wer sich für den Foliensatz von Alexander interessiert, kann diesen bei mir anfragen.

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general,language | Tags: , , , , , , ,

3 Comments »

  • Gratuliere! Und dazu ein spannendes Thema :-)

    Macht Ihr jetzt mit Drools weiter, oder mit Ilog? Oder mit beiden? Oder lasst Ihr offen, mit welcher Rule Engine Euer DMS zusammenarbeitet?

    Viele Grüße, Jakob

    Comment | 6 February 2010
  • Dr. Martin Bartonitz

    Generell wollen wir es den Kunden entscheiden lassen, mit welcher Rule Engine er arbeiten möchte. Wenn Kunden schon eine Rule Engine im Einsatz haben,nehmen wir diese.
    Die Schnittstelle ist so generisch gehalten, dass wir andere Rule Engines ohne großen Aufwand andocken können. Die aktuelle Schnittstellen bedient den Standard JSR94, der genau für den Aufruf einer Rule Engine spezifiziert wurde.
    Für einfache Aufgaben ist die Drools völlig ausreichend, d.h. wir werden mit dieser erst einmal weitermachen.
    Für komplexe Aufgaben, mit vielen Regeln und Anwenderrollen und wo der Einsatz auch in anderen Anwendungen als SAPERION erfolgen soll. werden wir iLog empfehlen.
    Viele Grüße, Martin

    Comment | 6 February 2010
  • Michael

    Gibt es mittlerweile einen Standard, um Regeln zu beschreiben, der von den verschiedenen Rule Engines unterstützt wird? Oder wie erreicht Ihr, dass ihre die beiden Rule Engines austauschen könnt?

    Comment | 2 May 2010

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