Jun
15
2010

WfMC´s Vordenker proklamierten nächste BPM-Revolution mit Adaptive Case Management Ende 2009 in Maidenhead

As mentioned in my yesterday post I began to work through the brand new book “Mastering the Unpredictable“. I got attraced my attention for this book during my research actvities about the new wordings which are around the BPM area since the beginning of 2009.

Wie im gestrigen Post erwähnt, habe ich nun begonnen, mich durch das brandneue Buch “Mastering the Unpredictable” zu arbeiten. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch meine Recherchen zu den seit Beginn 2009 auf den Markt drängenden neuen Begriffen im BPM-Umfeld, die ich u.a. im Post Auch wenn das BPM-Buzzword-Bingo mit Case Management, adaptive, dynamic, social, unstructured, adhoc fleißig weitergeht, bleibt doch ein gemeinsamer Kern kurz beleuchtet habe.

This book is published by Keith Swenson, WfMC Technical Committee Chairman, foreword by Connie More, BPM Eexpert of Forrester Research. The single chapters are written by different authors, all of them participants of the Thougth Leader’s Summit of the Workflow Management Coalition in Maidenhead England in November 2009. Each of them are pioniers in the field of matering the unpredictable, as Max J. Pucher mentioned in former posts.

Herausgebracht wurde das Buch von Keith Swenson, WfMC Technical Committee Chairman. das Vorwort wurde von Connie More, BPM-Expertin bei Forrester Research, geschrieben. Die Kapitel stammen von unterschiedlichen  Autoren, die allesamt Teilnehmer des Ende 2009 stattgefunden Thougth Leader’s Summit der Workflow Management Coalition in Maidenhead England waren und Pioniere auf dem Gebiet der “Beherrschung des Nicht-Vorhersagbaren” sind, wie Max J. Pucher, den ich im o.g. Post schon erwähnt habe.The following core messages are evangelized:

  • the current BPM Suiten are well supporting predictable and often repeadable processes, but having problems in the area of less or not predictable ones
  • ECM Systems aore offering flexible and collaborative work on the basis of capabilities of their folder / case management
  • functions of both systems plus some new functions are leading to Adaptive Case Management
  • Persons of spheres needing such systems are named knowlegde worker
  • This are is young and at the beginning

Die folgenden Kernbotschaften werden evangelisiert:

  • die bisherigen BPM Suiten unterstützen sehr gut die vordefinierten, häufig wiederholten Prozesse, haben aber ihre Probleme im Bereich der wenig bis gar nicht vorhersagbaren
  • ECM-Systeme mit der Möglichkeit der Aktenbearbeitung (Case Management) bieten eine gute Basis für flexibles, kollaboratives Arbeiten
  • Funktionen aus beiden Systemen plus noch neue Funktionen führen zum Adaptive Case Management
  • Personen aus dem Kreis, der solche Systeme benötigen, werden als Knowlegde Worker bezeichnet
  • Wir stehen mit diesem Thema noch ganz am Anfang.

The definition of systems covering the Adaptive Case Management – by the way: a further 3-letters-acronym, is:

“Systems that are able to support decision making and data capture while providing the freedom of knowledge workers to apply their own understanding und subject matter expertise to respond to unique or changing circumstances within the business environment.”

Die Definition für Systeme, die Adaptive Case Management, übrigens bekommen wir natürlich wieder ein neues 3-Buchstaben-Akronym mit ACM, beherrschen, ist:

“Systems that are able to support decision making and data capture while providing the freedom of knowledge workers to apply their own understanding und subject matter expertise to respond to unique or changing circumstances within the business environment.”

In Deutsch etwa:

“Systeme, die in der Lage sind, Entscheidungsfindungen und Datenerfassungen zu unterstützen, und dabei die Freiheit des Wissensarbeiters (warum eigentlich nicht Fachexperte) geben, auf Basis ihres Sachverständnisses auf einmalige oder sich ändernde Umstände in Geschäftsumfeld reagieren zu können.”

In the next Post I will respond about how the authors are seeing the typicall tasks of knowledge workers. To come just to the point the most auf ower EMC users may be familiar with the most named topics as I have posted earlier in the post Will the next generation of Workflow Engines become adaptive?

Im nächsten Post gehe ich darauf ein, wie die typische Arbeit eines Knowlegde Worker gesehen wird. Vorwegnehmen kann ich aber schon jetzt, dass vieles unseren ECM-Anwender bekannt vorkommen sollte, so wie ich es im Post Wird die nächste Generation von Workflow-Systemen adaptiv? beschrieben habe.

Nachtrag vom 21.08.2010:

Im BPM-Netzwerk wurde eine spannende Diskussion zum Thema Sinn einer Geschäftsprozessmodelierung begonnen, die auch die Schwierigkeit mit Unstrukturiertheit von Prozessen beleuchtet.

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10 Comments »

  • schlieffen

    Wenn ich mir vorstelle, daß die Kollegen an den Kundenschnittstellen demnächst mit einer neuen Generation der ACM geführt werden, sehe ich folgende Auswirkungen auf die Kundenbeziehung: Wer mit einem BPM/CRM/ERP-System arbeiten musste, wird die Erweiterung begrüssen, benötigt aber auch in seinem Training, seiner Arbeitsvorgabe, seinen Incentives und dem Umgang mit Kollegen neue Maßstäbe. Wer mit einem ECM-System arbeitete wird sich über die “Unterstützung” nur bedingt freuen, da sie ihm Routinetätigkeiten abnehmen kann, die Entscheidungsfreiheit aber zumindest systemseitig noch lässt, auch wenn prozessorientierte Vorgesetzte hier vielleicht den Freiraum übermäßig beschränken werden. Auf jeden Fall eine neue Qualität an der Kundenschnittstelle, die aber den eigenen MItarbeitern und Führungskräften nahe gebracht werden muß.

    Comment | 15 June 2010
  • Dr. Martin Bartonitz

    Im Prinzip arbeitet jeder Sachbearbeiter, der eine Akte nutzt, so. Hat diverse Fachanwendungen bzw. Informationsquellen, um offene Punkte zu klären, fragt ggf. in sienem Netzwerk nach Hilfe und trägt sich weitere Aufgabe zur nächsten Klärung ein. Er ist der Jenige, der verantwortlich für das endgültige Ergebnis und auch die Zwischenergebnisse ist. Diese wandern alle in die Akte, so dass jeder den Sachstand kennt. In manchen Fällen mag er auch von strukturierten Prozesse unterstützt werden.

    Comment | 17 June 2010
  • Dr. Martin Bartonitz

    Gestern hat einer der Autoren des Buchs “Mastering the Unpredictable” noch einen interessante Post geschrieben:
    What is the Difference Between Case Management and BPM?
    Es trifft es gut auf den Kopf, insbesondere dass BPM und ACM vorranging für die Art und Weise der Sachbearbeitungsmethode steht.

    Comment | 17 June 2010
  • Dr. Martin Bartonitz

    Und auch dieser Post von Adam Deane wird gut diskutiert:
    Case Management is ECM, not BPM

    Comment | 17 June 2010
  • Dr. Martin Bartonitz

    Frau Renate Karl von der dsk Beratungs-GmbH und langjährige Workflow-Spezialistin, hat mir erlaubt Ihren Kommentar, den Sie mir per Mail geschickt hat, hier zu veröffentlichen:
    “In Ansätzen sehe ich, dass hier der Schlüssel zu vielen Anforderungen aus der Praxis liegt. In meinen aktuellen Projekten wünschte ich mir, es wäre schon so weit, dass wir den Anwendern eine solche Flexibilität zur Verfügung stellen könnten. Ich hoffe, dass es nicht nur bei theoretischen Diskussionen bleibt, wo dieses Thema am besten zu platzieren ist (ECM oder BPM) und welches Akronym wohl das treffendste sei (das wäre den Anwendern draußen völlig wurscht, wenn sie nur endlich wirklich effizient arbeiten könnten).”

    Comment | 22 June 2010
  • Dr. Martin Bartonitz

    Die WfMC Vordenker wollen sich noch ein besseres Bild zum Thema Adaptive Case Management machen und rufen zur Teilnahme an einer Diskussion am 15 Juli auf:
    —————–
    Join the Conversation with industry experts! (http://www.masteringtheunpredictable.com/)
    Want to learn how to deal with unpredictable, unstructured business processes?
    Participate July 15th at 12 pm EST in the Tweet Jam Session: Mastering the Unpredictable with Adaptive Case Management (#acmjam)
    Connie Moore of Forrester Research along with authors of the newly published Mastering the Unpredictable book will host a Tweet Jam on July 15, 2010 from Noon – 2:00 PM USA EDT to answer questions from business and IT practitioners about the top challenges they face in managing unpredictable, less structured processes.

    Key topics will include:

    1. What are the similarities, differences and key trends for Adaptive Case Management vs. Business Process Management?
    2. How would I know if I need case management?
    3. Who in an organization should care about ACM? Why?
    4. What are some specific examples of knowledge work that ACM supports?
    5. What is the primary benefit that a knowledge worker/case manager gets by using ACM? How about a manager?
    6. How does analytics enter the picture?
    7. Describe how process modeling for ACM might differ from BPM. Will BPMN be useful for ACM?
    8. Is there such a thing as “Social BPM” or “Social Case Management”? What does that mean to you?
    9. Do we really expect ACM to displace the current tools used by knowledge workers?
    10. How do you measure success in an ACM implementation?
    11. What are some best practices for getting started with ACM?
    12. What process improvement methodology/discipline are you using with Case Management – does it matter?

    We want to hear your voice: Get your complimentary copy of Mastering the Unpredictable book. Ten (10) books will be given to the most active and relevant participants in the discussion!

    Join the interactive conversation: simply tune in to the #acmjam hash tag on Twitter or follow at Connie Moore (@cmooreforrester). You can also tune in to coverage of the Tweet Jam at:

    Comment | 9 July 2010
  • C. Herrmann

    Guten Tag Herr Bartonitz,

    können Sie mir sagen, woher Sie diese Definition von ACM genommen haben. Ich finde sie deutlich greifbarer als die Definition der WfMC http://www.xpdl.org/nugen/p/adaptive-case-management/public.htm.

    Gruß

    Comment | 24 September 2010
  • Dr. Martin Bartonitz

    Hallo Herr Herrmann,
    sie ist dem Buch “Mastering the Unpredictable” entnommen. Wenn sie auf den Link im Post oben klicken, gelangen sie zu der Amazon-Seite zum Buch.
    Viele Grüße, Martin Bartonitz

    Comment | 24 September 2010
  • Dr. Martin Bartonitz

    The BPM Consultatn Sandy Kemsley hast postet an interesting article What Organizations Want From Case Management

    Comment | 17 November 2010
  • [...] weitere wichtige Erkenntnis haben vor etwa drei Jahren die großen Analysten bestätigt (siehe u.a. hier): Nur etwa 35 Prozent unserer Geschäftsprozesse sind so strukturiert, dass sie mit klaren [...]

    Pingback | 7 April 2012

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