Nov
14
2011

Zusammenfassung zum 21. BPMB-Workshop:BPM-Erfolgsfaktoren

Nach der Sommerpause ist die BPMB-Initiative mit Workshops rund um das Thema Geschäftsprozessmanagement wieder zurück. Dieses Mal fand der Workshop bei den Kollegen von Camunda statt. Der  Themenschwerpunkt waren die BPM-Erfolgsfaktoren von Projekten. Die Auftaktpräsentation  gab Herrn Dr. Peter Trkman von der Universität Ljubljana. Er berichtete über seine jahrelangen Erfahrungen aus Projekten und stellte die Erfolgsfaktoren der Durchführung von Fehlern gegenüber.Er nannte Faktoren wie:

  • die technische Umsetzung durch die IT und die Automatisierung der Prozesse,
  • die zu starke Standardisierung von Prozessen,
  • Umsetzung der Infrastruktur an Prozesse (Standorte),
  • Akzeptanz in den Köpfen der Menschen,
  • Einführung: “Big Bang”, keine geplanten Übergänge oder Meilensteine des Projektes.

Anschließend erläuterte Alexander Lübbe vom HPI die Erfolgsfaktoren in der Modellierung anhand einer australischen Studie. Dieses Thema hatten wir bereits tiefer in einem vorhergehenden Workshop (Erfolgsfaktoren von Prozessmodellierungsprojekten: eine Case Study) besprochen, zu diesem habe ich bereits eine ausführliche Zusammenfassung geschrieben.

Anschließend folgte ein reger Austausch von Projekterfahrungen der Teilnehmer aus den Bereichen Banken, Governance, IT-Beratrung, Prozessberatung sowie  Softwarehersteller für BPM. Aus diesen Gesprächen heraus wurden die Erfolgsfaktoren für BPM Projekte (gesamte Liste aus dem Workshop) ermittelt und priorisiert. Die wichtigsten 4. Faktoren sind wie folgt:

  1. Mandat: Die Zustimmung beziehungsweise die Vollmacht das Projekt durchzuführen. Ist die Unterstützung von Oben nicht gegeben, kann es zu Interessenkonflikten oder zu Ressourcenproblemen kommen.
  2. Angst und Vorbehalte: Ein wichtiger Faktor ist die Angst der Mitarbeiter und Beteiligten bezüglich Einsparung von Ressourcen oder auch die Angst vor neuen oder geänderten Aufgaben beziehungsweise Aufgabenverteilungen.
  3. Interessenkonflikte: Ist die Zustimmung zu Projekten nicht gegeben, kann es zu Konflikten zwischen den Stakeholdern kommen.
  4. Ziele: Es sollten Ziele und Meilensteine gesetzt werden, um das Projekt voran zu treiben und zu überblicken.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die analysierten Faktoren der  Teilnehmer mit den ermittelten Erfolgsfaktoren aus der australischen Studie (Erfolgsfaktoren von Prozessmodellierungsprojekten: eine Case Study) decken und somit bestätigen lassen.

Eine letzte Veranstaltung des BPMB wird in diesem Jahr im Dezember stattfinden, das Thema wird “22. BPMB-Workshop zu Modellierungskonventionen” sein.

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Written by Christine Mummert in: general | Tags: , ,

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