Jan
31
2010
6

Business Process Management (BPM) mit neuer Disziplin: Customer Expectation Management (CEM) bindet Kunden besser

Im Zuge meiner Recherchen für meinen Artikel zum Stand der Dinge beim BPM bin ich das erste Mal auf die neue Managementmethode Customer Expectation Management (CEM) richtig aufmerksam geworden. Schon vorher hatte ich neue Begriffe wie „Moment of Truth“ und „Outside-In“ in einem der BPM-Foren wahrgenommen. Da alle Begriffe von den gleichen Personen bewegt wurden, bin ich neugierig geworden und habe mir das Buch „Customer Expectation Management – Success without Exception“ von Terry Schurter und Steve Towers beschafft und gerade quergelesen. Es folgt eine kurze Zusammenfassung und meine Bewertung.
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Jan
27
2010
4

VOI richtet sich öffentlich an den BSI und spricht sich gegen TR-VELS als für Alle (in DE) bindenden Standard aus

Der VOI hat sich heute als erste Organisation mit einem offenen Brief an das BSI gewandt und sich gegen die TR-VELS in der aktuellen Version ausgesprochen. Im Wesentlichen sind die Beiträge der Kritiker der initialen Diskussion im Xing-Forum von Dr. Ulrich Kampffmeyer in diesem Brief zusammen gefasst worden, nicht ohne auch einen weiteren Dialog anzubieten.

“Am Deutschen Wesen solltst Du genesen … .  So”,  meinte unser Chief Technology Officer und SAPERION-Mitgründer Axel Kroll,  ” … sollte dieser nationale Alleingang nicht schon wieder passieren. ” Der Staat solle sich aus solchen Dingen tunlichst heraushalten, zumindest was den nicht-öffentlichen Markt angeht.

Ich bin mal gespannt, ob und wann sich weitere Organisationen anschließen werden …

Vorherige Posts: Erster Beitrag “ECM-Krimi“zum Thema,  Zweiter Beitrag “Zug abgefahren?

Ein Aufruf: Da sich bisher kaum Anwender zu dem Thema gemeldet haben, diese aber die Zeche bezahlen werden, sollte es sogar zu einem DIN Standard kommen, bitten wir speziell  unser SAPERION-Anwender sich mit einem Beitrag in der Xing-Diskussion zu beiteiligen.

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Jan
26
2010
1

Talkrunde 5/7: ECM trifft ROI. Was wirklich zählt…

Welche Faktoren sind eigentlich wichtig, wenn man investiert: Die Rendite, die Zeit, die Kosten, die Flexibilität oder alles zusammen?

Ich finde, ausschlaggebend ist viel mehr das Wissen, dass es sich richtig lohnt!

Mit der Frage „Wie und ab wann es sich im ECM-Bereich richtig lohnt“ beschäftigen sich Prof. Dr. Stefan Sorg und Herr Yves Mollenhauer in der fünften Pentadoc-Talkrunde. Wer bestimmt in ECM-Systeme investieren will, sollte sich deshalb nicht auf die Frage fixieren „Wie erreiche ich schnellstmöglich den ROI“. Wer sein Unternehmen nach vorne bringen möchte, investiert in die Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen in die Leistungs-fähigkeit. Die elektronische Akte ist dafür ein Erfolgsgarant. Sie schlägt zum Einen den notwendigen Bogen zwischen der alten und der neuen Geschäftswelt. Wodurch zum Anderen eine außerordentliche Verfügbarkeit und Flexibilität umgesetzt wird.

In diesem Sinne: Money makes the world go round – Ja.
Primär wichtiger ist es jedoch, die strategische Komponente der ausschließlich kosten-seitigen Betrachtung voranzuziehen.

Aber sehen Sie selbst…

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Jan
24
2010
3

Können zukünftig nur noch TR-VELS konforme Speichersysteme in DACH verkauft werden?

In Forsetzung des Posts zum ECM-Krimi zur Technischen Richtlinie Vertrauenswürdige elektronische Langzeitspeicherung bleibt Folgendes zu bemerken:

Zwar wurde die Freigabe der BSI TR-VELS / TR-03125 erst im Dezember letzten Jahres offiziell in der Presse angekündigt. Dafür ist sie aber schon ganz schön rumgekommen. Es gibt auch kaum noch einen Ort, wo man die Mitteilung nicht findet. Der Anspruch geht entgegen allen Aussagen des BSI und anderer Protagonisten deutlich an den ganzen Markt und bschränkt sich nicht auf die Behörden. Einige Beispiele:

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: general | Tags: , , , , , ,
Jan
24
2010
10

Wettkampf der Modellierungsmethoden: schon BPMN 1.1 mit Vorteilen gegenüber ARIS EPK

Es sieht so aus, dass der Stern der ARIS EPKs – Ereignisgesteuerten Prozessketten der IDS Scheer – sinkt. Einerseits hatten sich die Modelle im Schlepptau der SAP Software-Einführungen häufig gleich mit verbreitet, aber nicht in allen Ländern gleich. Im Deutschsprachigen Raum, in zentralen Europa sowie in den USA sind sicherlich große Kunden mit entsprechenden ARIS-Tapeten zu finden. Aber meist sind diese Schrankware, d.h. einmal gemalt und kaum wieder angefasst. Unter anderem, weil die Überführung in produktive Workflows nicht so einfach machbar ist (siehe BPM-Round-Trip Engineering – Vision und Wirklichkeit).

Haben schon empirische Analysen gezeigt, dass das Modellieren schon in der Version BPMN 1.1 (Business Process Modeling Notation) einige Vorteile gegenüber der EPK-Modellierung bietet, so muss mit der neuen Version BPMN 2.0 damit gerechnet werden, dass die EPKs noch weniger Chancen haben. Die neue Version kommt mit einigen weiteren Detaillierungen bzgl. der Symbole sowie mit zwei weiteren, sehr nützlichen Diagrammtypen. Viel wichtiger aber: mit der neuen Version, deren Freigabe durch die OMG in Q3 2010 erwartet wird,  kommt nun endlich auch das Speichern der Modelle inklusive einem Teil für das Ausführen in einer Process Engine (sehr gute Einführung im BPMN Praxishandbuch).

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general,language | Tags: , , , , , , ,
Jan
23
2010
0

Kampf dem Bargeld – oder wie das zahlende Handy auch der elektronischen Signatur auf die Sprünge helfen könnte

Handel und Finanzdienstleister suchen nach Alternativen zur lästigen Bargeldzahlung. Neben einer NFC-basierten Karte (NFC = Near Field Comunication) ist auch das Handy schon in Testeinsetzen. Speziell Nokia hat schon eines auf dem Markt, das die Metro im Feldversuch hat . Im Prinzip könnte das Handy auch Träger des neuen Personalauwsweises werden. Jedenfalls was den elektronischen Teil mit der Identität und den persönlichen Daten angeht. Wenn dann noch auf dem Chip ein qualifiziertes Zertifikat, wie beim neuen Personalausweis optional möglich, auf dem Handy verfügbar ist, lassen sich auch gleich Dokumente damit mobil elektronisch unterschreiben. Mit der eID lassen sich dann Türen öffnen und auch der Computer authorisieren.

Nachteil des bargeldlosen Zahlens: wir hinterlassen noch mehr Spuren im Netz.

Aber nett wäre das schon, wenn das Handy demnächst in der Uhr Platz findet und aufs Wort gehorcht. Oder nicht?

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Jan
20
2010
0

Noch ein grüßendes Murmeltier: Gartners jährlicher Blick in die Kristallkugel zu Trends im BPM

Seit 2004 veranstaltet der Marktanalyst Gartner jedes Jahr im März das Event “BPM Summit” über drei Tage. Hier werden u.a. aktuelle Trends der nächsten Jahre besprochen. Diese Trends werden schon in dem Dokument zum BPM Hype Cycle, das jeweils im Jahr zuvor veröffentlicht wird und gegen Zahlung heruntergeladen wird, diskutiert und als Thema auf der berüchtigten Maturity-Kurve eingezeichnet. Hervorzuheben sind dieses Mal die  Themen

  • Kundenzentriertheit
  • dynamisches BPM
  • Komponenten
  • Multi-Enterprise-Integration
  • Dokumentation von Geschäftsprozessen

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general,language | Tags: , ,
Jan
18
2010
2

Technische Dokumentation 2.0 – Teil 3: Dokumentationsportal statt Handbuchstapel

Und täglich grüsst das Murmeltier. Immer wieder klingelte bei mir das Telephon und ein Kollege stellte die übliche Frage: “Sag mal in welchem Handbuch finde ich eigentlich etwas zum Thema xyz ?”. Bei einem Umfang von mehr als 20 Handbüchern ist es mitunter schwer, den Überblick zu behalten. Also hiess es, die gerade angefangene Arbeit beiseite zu legen, dem Kollegen am anderen Ende kurz mit einem “Muss ich mal nachsehen, ich schicke Dir eine Mail.” zu vertrösten und dann auf die Suche zu gehen.

Gut, dass mir meine Vorfahren ein halbwegs brauchbares Gedächtnis mit auf den Weg gegeben haben. So dauerte es meist nur 10-20 Minuten, bis das richtige Handbuch (respektive PDF) ausfindig gemacht war, in dem es die gesuchte Passage gab.

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Written by Karsten Krumrück in: company,deutsch,general | Tags: , ,
Jan
16
2010
1

Gewusst? STORK ist kein Bonbon sondern unsere zukünftige europäische Identitätsaustauschplattform

Da weiß die linke Hand der Europäischen Union nicht von der rechten. Empfiehlt die Stoober-”Wir bauen Bürokratie ab”-Arbeitsgruppe, auf die Nutzung der Signatur beim elektronischen Rechnungsaustausch zu verzichten (siehe vorherigen Blog), darf eine andere Arbeitsgruppe für 20.000.000  € forschen, wie eine Plattform mit der Bezeichnung STORK aussehen kann, um die Identität von Bürgern und Firmen über EU-interne Grenzen hinweg nutzbar, also interoperabel zu machen. Das Ziel soll es sein, dass man nicht mehr vorort sein muss, um z.B. seine Tochterfirma oder sein Studium in einem anderen Land anzumelden. Die Internetverbindung soll über die persönlichen, elektronische Identität (siehe unseren neuen Personalausweis) entsprechend vertrauenswürdig aufgebaut werden. Darüber hinaus soll die EU-Gruppe zudem prüfen, wie ein gesicherter Austausch elektronischer Dokumente über die Grenzen hinweg möglich sein kann. Und dann sind wir wieder bei der Signatur und auch der elektronischen Rechnung. Denn eine Forderung bleibt nach wie vor: Der Nachweis der Authentizität des Senders und die Integrität der Nachricht muss gewährleistet werden.

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: general |
Jan
15
2010
1

Talkrunde 4/7: ECM als Wirtschaftsmotor?

In Krisenzeiten wird gerne zwei Mal auf die Kosten im Unternehmen geschaut. Kennen Sie die Situation? Vorübergehende Kostenersparnisse stehen zu dieser Zeit beim Management im Vordergrund: Investitionen sämtlicher Art werden gestoppt, Konzepte wandern zurück in die Schublade, Updates und Releases werden einfach nicht mehr durchgeführt. Welche Rolle dabei Enterprise Content Management (ECM)-Systeme spielen und warum Sie ausgerechnet JETZT investieren sollten, erläutert Ihnen Prof. Dr. Stefan Sorg, Chefberater der IOT Dr. Sorg Unternehmensberatung und Herr Yves Mollenhauer im vierten Teil der Pentadoc-Talkrunde.

Also stellen Sie sich doch mal die Frage:
Investiere ich schon, oder sorge ich mich noch immer?

Nutzen Sie effizient das „Innehalten der Wirtschaft“, um mit antizyklischen Investitionen Ihre Wettbewerbsvorteile auszubauen. ECM bedeutet eben Zukunftsfähigkeit!

Eine gute Investition m.E. – die 3:28 Minuten in diesen Talk…schauen Sie einfach mal rein!

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