Jul
27
2010
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Suchen Sie noch nach Wissen oder transferieren sie schon? Wie etabliere ich eine Wissenskultur?

Wie schon in mehreren Beiträgen diskutiert, profitieren unsere Unternehmen vom Wissen unserer Experten (z.B. Auf Ihr Wissen ist wohl auch weiterhin NICHT zu verzichten: Business Experten, Designer, Software-Architekten, Ärzte, …). Noch besser profitieren Firmen, deren Experten untereinander gut vernetzt sind.  Und noch besser funktioniert es dort, wo eine Kultur des Wissenstransfers gepflegt wird. (more…)

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Jul
24
2010
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Man kann Firmenkulturen nicht managen sondern nur über Diskurse entstehen lassen, sagt Prof. Peter Kruse

Stellt eine Firma fest, dass intern die Kultur zum Einhalten von Regularien nicht zum Besten gestellt ist, so reicht es laut Prof. Peter Kruse nicht aus, die wichtigsten Spielregeln aufzuschreiben und bekanntzugeben. Es braucht Diskurse rund um die Kernaussagen, um die Kultur daran neu auszurichten.

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Jul
23
2010
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Lange war es still um das Wissensmanagement. Spült Adaptive Case Management und der Web 2.0 Hype nun dieses Thema auch wieder hoch?

Ich kann mich gut erinnern, dass in den Jahren des Internet-Booms kurz nach der Jahrtausendwende auch das Thema Wissensmanagement ein Hype war (ein Wissenstransferbeispiel). Auch die SAPERION hatte damals das Thema mit beworben. Ich habe sogar noch einen historischen Brancheneintrag mit unserem alten Logo gefunden, wo es heißt: “SAPERION® – Unternehmensweites Dokumenten- und Knowledge Management”.

Prof. Dr. Ronald Maier sieht den Grund für die zeitweilige Beruhigung in der Problematik der schwierigen Bewertung von explizit gemachtem Wissen und dem resultierenden Nutzen. Zudem fehlte es damals an akzeptablen mobilen Anwendungen, da Knowledge Worker u.a. viel unterwegs sind. (more…)

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Jul
23
2010
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WoW! Who will change his Way of Working with paper on the 28th of October with AIIM?

AIIM proclamed the 28th of October as the paperless day, the WoW-day. There will be lots of web meetings and real live meetings as well. The aim is to awake everybody to think about where better to use electronic documents instead of paper. These are the just mentioned possiblities:

  1. Use document scanners to convert paper documents to electronic format through document scanning then shred them – if allowed by law and industry – and send the shredded paper for recycling
  2. Do not print or copy any documents unless absolutely required. Send all documents via e-mail or electronic fax as the preferred method to your customers.
  3. If you do have to print, be sure to spell/grammar check before you print to eliminate reprinting. Also, try saving or printing to PDF instead. (more…)

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Jul
22
2010
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Entmachtet der “soziale” Wissenstransfer im Web 2.0 die Redakteure? Manipulation ade? Es lebe der Journalist!

Ich bin gerade auf einen interessanten Satz gestoßen: “Ist die Nachricht wichtig, wird sie mich finden“, und dabei auch auf eine mir einleuchtende Schlussfolgerung. Die alten Medien Zeitung und Fernsehnachrichten werden langsam durch die Informationen verdrängt, die sich im Internet durch Blogs, Wikis, Expertenplattformen oder in sozialen Netzwerken verbreiten. Demnach bilden wir uns immer mehr Meinungen durch Empfehlungen vieler Vertrauter im Netz. Und sind wir ggf. dadurch weniger Manipulationen aufgrund nur weniger Nachrichtenquellen ausgesetzt und werden zunehmend mündiger, weil differenzierter informiert?

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Jul
22
2010
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Standardisierte und qualitätsgesicherte Prozesse sind die Basis für ein intelligentes Netzwerk, so Prof. Peter Kruse

Sich selbstorganisierende Teams brauchen klare Spielregeln und Rahmenbedingungen, d.h. Luschigkeit wird nicht die avisierten Ziele erreichen. Daher sind für Prof. Kruse standardisierte qualitätsgesicherte Prozessen auf der Makroebene unbedingt notwendig. Damit ist aber nicht gemeint, dass die Prozesse bis in den kleinsten Schritt vorausgedacht werden sollten. In diesem Fall verkommt der Mensch nur zur dummen, ausführenden Maschine. Seine Kreativität zur Schaffung von Lösungen, wenn besser vom Plan abgewichen werden sollte, bleibt auf der Strecke (siehe auch adaptives Prozessmanagement: “Lass mal Dein Wasser aus der Swimlane und besorg Dir schnell im Laden, was Du brauchst”).

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Jul
21
2010
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Lieben wir den Verrat und hassen den Verräter? Warum wird der Whistleblower in so schlechtem Licht gesehen?

Dass es einem Whistleblower schon mehrfach an den Kragen ging, hatte ich schon in dem Post Mangelware Unrechtsbewusstsein: Whistleblower laufen Gefahr, selbst an den Pranger gestellt zu werden dargestellt. Gestern Abend hatte ich mit Bekannten über das Phänomen gesprochen und die hatten aktuelle Fälle des Whistleblowings im privaten Umfeld zu schildern: (more…)

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Jul
20
2010
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Mangelware Unrechtsbewusstsein: Whistleblower laufen Gefahr, selbst an den Pranger gestellt zu werden

Whistleblowing

Whistleblowing

Hans Leyendecker brachte als leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung allein oder im Team etliche Wirtschaftsaffären an Tageslicht. Für seine Enthüllungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland. In einem Interview der HR & Compliance spricht er einerseits das mangelnde Untrechtsbewusstsein der Täter vor Gericht an. Aber viel schlimmer hat er mitbekommen müssen, dass Whistleblower (sieh auch den Post Wenn unser Gewissen bei einer Regelverletzung anschlägt hilft Whistleblowing!), die nicht anonym blieben, selbst an den Pranger gestellt wurden. Schon Julius Cäsar sagte: “Ich lieben den Verrat, aber ich hasse den Verräter”.

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Jul
19
2010
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Was hat die Versteigerung eines toten Esels mit Compliance zu tun?

Eselwechsel

Eselwechsel

Chuck hat von einem Farmer einen Esel gekauft, der aber sogleich stirbt. Er verlost ihn.
“Verlosen? Einen toten Esel?”
“Ich verrate den Leuten nicht, dass er tot ist.” sagt Chuck zu dem Farmer.
Nach ein paar Wochen treffen sich die Beiden wieder. Was aus dem Esel geworden ist?
“Na, ich habe ihn verlost, das Los für zwei Dollar, 500 Lose verkauft, macht 1.000 Dollar”
“Hat sich Niemand beschwert?”
“Nur der Kerl, der den Esel gewonnen hat. Dem habe ich die zwei Dollar zurückgegeben.”

Diese kleine Geschichte (more…)

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Jul
18
2010
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Überregulierung: An die Stelle einer sozialmoralischen Selbststeuerung tritt die soziale Fremdsteuerung durch Vermehrung von Vorschriften und Gesetzen (Compliance)

Seit meinem ersten Post zum Thema Compliance, Warum man sich um die Einhaltung von Regeln kümmern sollte und nicht wegschauen, entwickelte sich in mir mehr und mehr das Gefühl, dass da frei nach Shakespeares Hamlet “was faul im Staate <irgendeinstaatsname> ist” (O-Ton: “something is rotten in the state of denmark”).

Schon bei meinen Kindern hatte ich festgestellt, dass bei zu strikten und zu vielen Regeln, die sie einhalten sollten, sie weniger kreativ waren, d.h. weniger ausprobierten. Heute morgen bin ich über den Artikel G20: Regulierungs-Chaos nach der Weltfinanzkrise von Prof. Uhlig im online Handelsblatt gestolpert, dessen Inhalt mich den ganzen Tag (heute ist Sonnntag) über gefangen hielt. Er stellt die These auf, dass erst die zuvor festgelegten Regularien die aktuelle Finanzkrise verursachte. Und seine abschließende These ist, dass aufgrund der imensen, komplexen Zusammenhänge ein Regularium nie eine weitere Krisen verhindern können wird.

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