Aug
15
2010
2

Quergedacht: Shared Space zeigt funktionierende Deregulierung

Meinen 150-zigsten Post widme ich dem Thema Kreativität und Deregulierung. Ich bin inzwischen überzeugt, dass wir für mehr Kreativität und Innovation, egal ob im Geschäftsleben oder im Privaten, viel Freiraum brauchen mit so wenig Regeln wie nötig. Zu viele Regeln engen ein und führen dazu, dass wir “unsozialer” werden, wie das in dem Post Überregulierung: An die Stelle einer sozialmoralischen Selbststeuerung tritt die soziale Fremdsteuerung durch Vermehrung von Vorschriften und Gesetzen (Compliance) nachzulesen ist.

Auf die Idee dieses Artikels bin ich während des Frühstücksfernsehens am letzten Freitag gekommen, der einen Beitrag zu Ulrich Wickert brachte. Es gab ein Intro, das ihn zeigte, wie er ohne nach links oder rechts zu schauen, über die 8-spurige Straße am Triumphbogen spazierte. (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general,language | Tags: , , ,
Aug
13
2010
1

Falling into the trap of BPM Round-Trip Eingineering – a common example in the context of BPMN

“I’ve already documented my processes graphically in my drawing tool, so how can I import and run it in your workflow system?” Manufacturers of workflow-management and business process management systems have been fielding this question and others like it since the early 1990s. Continuing with the theme of my initial article BPM Round-Trip Engineering – Vision and Reality, I would like to walk through a short but specific example to explain why turning a graphically documented process model into an executable process is not as easy as you might think. Exporting a process from a common drawing tool into a workflow engine shouldn’t be so hard, right? If we assume that we’re working according to an interoperability standard, then the devil – as they say – is in the details.

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,english | Tags: , ,
Aug
10
2010
1

Wir brauchen für die Balance zwischen Stabilität (Prozessoptimierung) und Instabilität (Innovation) neue Führungseigenschaften, so Prof. Peter Kruse

Da sich unser Markt immer schneller dreht, brauchen wir nach Prof Peter Kruse zunehmend eine strategische Balance zwischen Stabilität und Instabilität. In der Phase der Stabilität verdienen wir Geld. Hier ist zu optimieren (Business Process Improvement). In der Phase der Instabilität ist Innovation gefragt, um zu den notwendig neuen Mustern zu wechseln (Change Management). In dieser Phase wird Geld verloren, das investiert werden muss. Der Manager der Zukunft braucht daher die folgenden vier Fähigkeiten, um hier die Balance halten zu können. Er muss in der Lage sein

  1. (kybernetische) Systeme zu organisieren im Sinne der Optimierung
  2. zu coachen im Sinne der Teamführung
  3. zu faszinieren im Sinne der gemeinsamen Sinnstiftung
  4. die Vernetzung von Menschen zu fördern im Sinne einer übersummativen Intelligenz

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: general,Video | Tags: , , ,
Aug
09
2010
0

Korruptionsbekämpfung: sind Kampagnen zur Förderung des Sanktionsbewusstseins effektiver als Appelle an die Moral?

Zu diesem Ergebnis kam 2004 die Arbeit “Wie lässt sich Korruption wirksam bekämpfen? Empirische Befunde aus der experimentellen Wirtschaftsforschung” von Elke Renner. Die Schlussfolgerung ist erhellend:

“Die Erscheinungsformen von Korruption sind vielfältig, und die bisher vorliegenden experimentellen Studien beleuchten sicher nur einen Teil der Determinanten korrupten Verhaltens. Sie zeigen, dass sich dank reziproker Fairness sehr stabile Korruptionsbeziehungen zwischen den beteiligten Parteien bilden, jedoch  Fairnessüberlegungen gegenüber denen, die durch Korruption Schaden erleiden, keinen erkennbaren Einfluss auf das Verhalten haben. Personalrotation verhindert den Aufbau langer Vertrauensbeziehungen und erweist sich als wirksames Mittel, (more…)

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Aug
08
2010
2

BPM Revolution: hilft UBPML zu adaptiveren Anwendungssystemen und Prozessen zu kommen?

Das UBPML Poster

Das UBPML Poster

Andreas Leue arbeitet mit seinem Team bei Sphenon schon seit der Jahrtausendwende an Konzepten für die Generierung dynamischerer Anwendungssysteme.  Entwickelt hat sich dabei die UBPML als Modellierungssprache für fachliche als auch IT-technische Geschäftsprozesse, die in einem integrierten Modell konsistent beschrieben werden können. UBPML ist als Ergänzung zu den bewährten Standards UML und BPMN gedacht, um die Spannung zwischen fachlicher Ebene und technischen Details aufzulösen. (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general,language | Tags: , , ,
Aug
07
2010
0

Wie sollen wir unseren komplexen Finanzmarkt geregelt bekommen, wenn wir noch nicht einmal in der Lage sind, das Ausrotten der für uns lebenswichtigen Haie zu verhindern?

Hammerhaie

Hammerhaie

Ich bin wieder zurück aus meinem Urlaub auf Fehmarn und habe im Gepäck eine Compliance Story der nachdenklicheren Art. Auf der Insel hatte ich die Gelegenheit, mir die Welt der Korallenriffe anzuschauen. In dem größten europäischen Aquarium beindruckten mich besonders die majestätisch dahin schwebenden „Könige der Meere“, einige große Haie.

Genau wie der Löwe als „König der Tiere“ in der Savanne reguliert der Hai das Ökosystem Meer. Nachweislich sterben die Korallenriffe schon innerhalb eines Jahres dort, wo der Hai komplett abgefischt wurde. Zuerst explodiert die Bevölkerung der nächst kleineren Räuber, die auf seinem Speiseplan standen. Diese Räuber dezimieren dann die vielen Pflanzenfresser. So vermehren sich dann die Algen und überwuchern alles andere Leben im Riff. (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general,language,Video | Tags: , ,
Aug
02
2010
1

Keine Lust zur geselligen Medien Nutzung. Social Media im deutschen Business wenig genutzt.

Der SAPERION Blog hat in 22 Monaten die Besucherzahlen der Homepage erreicht. Aber ist ein Blog mit einer Homepage zu vergleichen? Ist er auch an den gleichen Kennzahlen zu messen? Meiner Meinung nach nicht. Blogs gehören zur Kategorie “Social Media”. Den Medien, die sich durch “Geselligkeit” auszeichnen, durch “Mitmachen”.

Ein Blog grenzt sich von der Homepage dadurch ab, dass er eine persönliche Meinung darstellt und dass die Leser mitmachen. Daher muss der Erfolg eines Blogs auch nicht in der Zahl seiner Leser, sondern in der Zahl der Kommentare bewertet werden. Der SAPERION Blog hat 236 Kommentare. 1,14 Kommentare pro Post. Tatsächlich ist die Verteilung so, dass vielleicht jeder 4-5 Post Kommentare bekommt und alle 1-2 Wochen gibt es einen Post, der einen kleine Diskussion von 5-6 Kommentaren auslöst. Spitzenreiter sind 10 Kommentare.

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Written by Henning Emmrich in: deutsch,general | Tags: , ,

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