Ich habe mir heute mal einen groben Überblick über die Möglichkeiten des Sharepoint-Workflow gemacht, und das sieht wie im Folgenden beschrieben so aus.
Je nach Komplexität der Anforderungen werden so genannte built-in Workflows genutzt oder solche, die mit dem Sharepoint Designer definiert oder mit dem Visual Studio programmiert werden.
Für Prozessdokumentaristen, die Visio gewohnt sind, steht ein Stencil-Set für den Sharepoint-Workflow zur Verfügung. Dieser Stencil-Set basiert allerdings nicht auf dem Standard BPMN – Business Process Modeling and Notation. Die Workflows können allerdings nicht zu 100% in Visio erstellt werden sondern müssen im Sharepoint Designer weiter angereichert werden. Auch ist der Übergabe zwischen Visio und Sharepoint noch zu Fuß, d.h. es muss in Visio (more…)
Es gibt schon interessante Ansätze, wie man Prozesse grafisch modelliert bekommt. Prof. Allweyer hat mal ausprobiert, wie gut das mit dem Ravencloud-Ansatz funktioniert: man nehme einen schriftlich ausformulierten Prozess und lasse ihn automatisch in ein BPMN-Diagramm transformieren. Das wäre schon genial, wenn ich meine in Word dokumentierten Firmenprozesse in einem Rutsch in die grafische Darstellung bringen könnte.
Ravencloud User Interface
Aber das wird wohl noch ein langer steiniger Weg. Denn wie Prof. Allweyer festgestellt hat, (more…)
Ich hatte Mitte des Jahres folgende Beobachtung gemacht: WfMC´s Vordenker proklamierten nächste BPM-Revolution mit Adaptive Case Management Ende 2009 in Maidenhead. In dem hierin erwähnten Buch gibt es einige Hinweise, wo denn Case Management betrieben wird. Nun habe ich es mal etwas genauer wissen wollen, jedenfalls aus Sicht des Case Managers. Grundzüge des Case Managements sind schon Mitt des 19. Jahrhunderts in den USA gelegt worden. Mit der Gründung des ersten „Board of Charities“ wurde der Versorgungsbedarf von neu eingetroffenen Einwanderern (more…)
Die SAPERION User Group hat eine lange Tradition. Und zu dieser Tradition gehört, dass man sich zweimal im Jahr trifft. In meinen knapp vier Jahren sind die Treffen der SAPERION User Group (SUG) tatsächlich immer ein Highlight. Nirgendwo sonst bekomme ich eine so konzentrierte Möglichkeit zum Austausch mit SAPERION Anwendern. Wobei “Anwender” hier sehr weit aufgefasst werden kann, denn die Gruppe ist recht heterogen: Anwender, Admins, Projektentwickler, Fachbereichsleiter – eigentlich sind alle Bereiche vertreten.
Die Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen sind für mich in der Regel zwar nicht soooo interessant (dafür bin ich dann doch schon zu lange in der Branche unterwegs) aber um so spannender wird’s, wenn es um SAPERION selbst geht. Beim 11. Treffen, Gastgeber war dieses Mal das KRZN in Kamp-Lintfort, ging es z.B. um die Relevanz von SaaS, neue Erfahrungen mit dem Support oder um die Details des kommenden ServicePacks, sowie den BPM Roundtrip mit Signavio. Für mich besonders erfreulich ist der sehr offene, vertraute und respektvolle Umgang. Ich habe das Gefühl, dass hier wirklich alle Punkte auf den Tisch kommen und diskutiert werden.
Das wird auch ein wesentlicher Grund sein, warum sich eigentlich immer über dreißig Mitglieder zu den Treffen zusammen finden. Neben der Tagung gehört aber auch das vorabendliche Zusammentreffen zum festen Ritus – das ich persönlich nie verpasse ;-)
Ich habe beim letzten Treffen der SUG die Gelegenheit ergriffen und ein kleines “Werbevideo” erstellt. Denn wir als SAPERION haben ein großes Interesse daran, dass die User Group weiter quantitativ und qualitativ wächst.
Das nächste Treffen der User Group findet am 17.5. während der SAPERION Convention statt.
Ich hatte in der letzter Zeit viel über das aufkommende Bewusstsein und den Begriff Case Management geschrieben, dass die meisten unserer Prozesse wenig strukturiert ablaufen. In diesen arbeiten Experten sehr individuell auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung, und zunehmend vernetzt, da die Welt immer komplexer wird. Parallel zu den technischen Aspekten des Case Managements, ob die Systeme nun smart, dynamisch oder adaptiv gestaltet sind, gibt es die Erkenntnis, dass sich auch unsere Managementmethoden beginnen zu wandeln.
“Die Entscheider in Unternehmen seien zunehmend von der Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse und der Komplexität der Situation überfordert.” so schreibt Sven Astheimer in (more…)
I wrote some posts about the necessity and possibility to let every children become an expert (sorry, thses posts were only written in German). And I told you about a book written bei Prof. Gunther Dueck speaking about why and how to go for an excellence culture in the future. And here is a summary needing only 11 minutes:
Thanx to Tobias Meixner who sent me the hint to this video!
Diese Nachricht hatte ich gestern Morgen im Handelsblatt gefunden: “Mitarbeiter einer Abteilung des Autobauers sollen systematisch Schmiergeld und andere Vorteile von Firmen angenommen haben, die mit Ford Geschäftsbeziehungen hatten oder aufnehmen wollten. Im Gegenzug sollen sie unter anderem Rechnungen über Arbeiten akzeptiert haben, die nicht im vom Konzern bezahlten Umfang geleistet wurden.”
Der Schaden wird auf einen €-Betrag im Millionenbereich geschätzt. In diesem Fall scheinen die Mitarbeiter (more…)
Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit, am Workshop der BPM-Initiative Berlin am 10. Dezember zum Thema Prozesslandkarten teilzunehmen. Eingeladen zum Erfahrungsaustausch unter BPM-Experten hat dieses Mal die Firma BOC Group. Hier eine kleine Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge von etwa zwanzig Teilnehmern.
Warum Prozesslandkarten?
Wer sich zum Ziel gesetzt, hat sein Prozesse zu verbessern, der beginnt typischer Weise mit der Dokumentation. Sind viele Prozesse zu beschreiben, dann (more…)
Prof. Habermann von der Berlin School of Economic an Law kommt jedenfalls in seinem Artikel Mythen des Change Managements in der Zeitschrift Führung und Organisation zu dem Schluss, dass Konzerne gut beraten sind, weder zu zentralisieren noch zu dezentralisieren sondern die Firmenlenker sollten im Sinne einer Föderation die einzelnen lokalen Firmenteile orchestrieren (der Begriff kommt auch immer mehr in Mode). D.h. die Macht über zu nutzende Infrastrukturen sollte dorthin gegeben werden, wo das Geld verdient wird. Das Verständnis der obersten Lenker wäre vergleichbar mit dem des modernen Teamleiters. Die Teammitglieder erhalten mehr Verantwortung und der Leiter dient der Koordienierung des Teams, für die Ziele zu begeistern (intrinsiche Motivation), für eine effiziente Arbeitsumgebung zu sorgen und Reibungsverluste zu minimieren.
Herr Habermann sieht zwei wesentliche Gründe. Einerseits hat sich gezeigt, dass Integrationen über unterschiedliche Plattformen hinweg die Komplexität (more…)
Bringen uns solche Videos wirklich weiter? Oder ist es Zeitverschwendung? a) das überhaupt so zu drehen und b) sich anzuhören. Sicherlich drehen wir auch den einen oder anderen kleinen Film mit kurzer Laufzeit und daher wenig Inhalt. Aber ich hoffe doch sehr, dass zumindest anschließend ein wenig mehr klar ist, als bei diesem Beispiel:
Inzwischen wird es immer mehr Mode, über das Ausführen von Prozessen in die Metaphern der Musik zu fallen. Den folgenden Hinweis hatte gestern Jürgen Scheuer im BPM-Netzwerk (more…)