Jul
04
2011
0

Und wieder hat eine Studentin bei uns ihre Master-Thesis erfolgreich verteidigt

Wir gratulieren Christine Mummert, die uns gerade mitgeteilt hat, dass sie am Samstag ihre bei uns durchgeführte Master-Thesis mit einer richtig guten Zensur verteidigt hat. Der Titel der Arbeit lautet:

Entwicklung eines Vorgehensmodells für ein Internes Kontrollsystem (IKS) und der Adaption zur Einführung bei der SAPERION AG

Die Gutachter an der Technischen Hochschule Wildau (FH) waren Prof. Dr. Bernd Eylert und Prof. Dr. Ralf Szymanski.

Und wer unseren Blog aufmerksam verfolgt hat, der ist über den Details der Arbeit schon recht gut informiert. Wir haben mit Christine dieses Mal ein Bloggerin gefunden, die wöchentlich über ihre neuen Erkenntnisse berichtet hat. Die Artikelserie umfasst 10 Post, wovon der 4 über die Standards die meisten Lesungen erhalten hatte.

Dass das Thema Internes Kontrollsystem kein unwichtiges zu sein scheint, lässt sich  auch daran messen, dass unter den 10 meistgelesenen Artikeln der initiale Post Das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem rücken durch das BilMoG stärker in den Blickpunkt mit inzwischen über 1.000 Klicks dabei ist.

Christine schreibt zur Motivation des Themas:

Viele Unternehmensskandale börsennotierter Aktiengesellschaften in den USA waren Wegbereiter für Compliance. Eine erste Reaktion der Politik war es, klare Strukturen und ein nachvollziehbares (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: company,process management | Tags: , ,
Jul
04
2011
3

Übung macht den Manager

Manchmal schafft man es auch mit kleinen Kommentaren zu Blog-Artikeln in ein angesehenes  Business-Magazin. Mir gerade passiert im Harvard Business manager – Das Wissen der Besten, Ausgabe Juli 2011 – Seite 102 (Print).

Lutz Becker hatte auf dem Blog des Magazins getitelt: Übung macht den Meister, und der Abstract lautet:

Viele Führungskräfte unterschätzen, wie wichtig Intuition und ein breites Repertoire an Fähigkeiten sind, um ein Unternehmen erfolgreich zu steuern. Doch diese Kompetenzen entwickeln sich nicht von selbst, was eine neue Generation von Managern erkannt hat.

Herr Becker erklärte am Beispiel von Segelregattern, dass nur durch viel Erfahrung eine Meisterschaft zu erreichen ist. Es braucht ein gewisses Repertoir an Handlungsmustern, um schnell auf neue Situtationen reagieren zu können:

Viele Manager wünschen sich sicherlich, die Komplexität ihrer Umwelt komplett kontrollieren zu können. Das ist Illusion und wird immer Illusion bleiben. Wie Segler brauchen Führungskräfte ein (more…)

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Jul
04
2011
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Mit SAPERION ECM Web Content Archive wird auch der Web-Auftritt compliant (2)

gewonnen für SAPERION ECM Web Content Archive

gewonnen für SAPERION ECM Web Content Archive

In dem Post SAPERION CONVENTION #SAPCON11 – Nachlese 2 – Archivierung von Web Content hat Jürg Truniger, Director Professional Services unseres Partners Qumram, das Thema der revisionssicheren Archivierung von Web-Inhalten sensiblisiert. Bevor er seine nächsten Artikel mit den unterschiedlichen Anwendungsfalldetails an dieser Stelle postet, sei es mir erlaubt noch etwas Werbung in eigener Sache zu machen. Wir freuen uns ganz besonders an dieser Stelle über unser neues Produkt SAPERION ECM Web Content Archive zu sprechen, hat es doch auf der CeBIT schon einen Innovationspreis erhalten.

ECM Web Content Archive speichert auf einfache und verlässliche Art und Weise alle relevanten Inhalte von Internetseiten. Das Produkt ist damit ein weiterer Baustein in unserer Compliance-unterstützenden ECM-Produktfamilie. Dabei haben wir besonders Wert auf die Beherrschung im Aufwand sowie in der Einfachheit in der Handhabung gelegt.

Grundsätzlich sind zwei unterschiedliche Anwendungsfälle zu betrachten, denn es gibt statische sowie dynamische Webseiten.

Im ersten Fall kann ein zeitlich sich wiederholender Job die vorhanden Web-Seiten durchsuchen, Neues archivieren und Änderungen als neue Version speichern. Dieser Archivierungsansatz wird im Folgenden als client-seitig bezeichnet, da der Job ähnlich einem Anwender, nur eben automatisiert auf die Web-Seiten schaut.

Im zweiten Fall, dem transaktionalen Archivierungsansatz, wird exakt die Webseite gespeichert, die gerade für den Anwender dynamisch generiert wurde. Dabei klinkt sich ein Prozess auf dem Server zwischen die Kommunikation zwischen dem Browser des Besuchers und der Web-Server, übergibt die Seiten zur Aufbereitung und anschließender Archivierung in das SAPERION ECM.

Die Verlinkungen innerhalb der archivierten Seiten bleiben entsprechend erhalten und dynamische Links automatisiert in statische umgewandelt.

Für das Wiederfinden stehen verantwortlichen Anwendern entsprechende Suchen inkl. Zeitstrahl zur Verfügung.

Client-seitiger Archivierungsansatz

Wissen Sie noch, welches Dokument vor 2 Wochen auf Ihrer Internetseite zum Download stand?
Können Sie beweisen, dass der korrekte Disclaimer aufgeführt war?

Hierbei kommt der sogenannte Grabber zum Einsatz, mit dem konfigurierbar der aktuelle Zustand des gesamten Webauftritts oder nur Teile davon archiviert werden. Diese Anwendung greift als Client (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,records management | Tags: , , ,
Jul
01
2011
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Der nächste Schritt der TR-ESOR auf dem Weg zur DIN-Norm

Ich habe diese Woche an der nächsten Sitzung des  Arbeitskreises  6 des AA  Schriftgutverwaltung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Informationsobjekte des Normungsausschuss (NA) Bibliotheks- und Dokumentationswesen (NABD) des Deutschen Instituts für Normung e.V. , kurz NA 009-00-15-06 AK oder auch NABD 15 AK 6, teilgenommen, der sich mit der Überführung von Teilen der “Technische Richtlinie zur Beweiswerterhaltung kryptographisch signierter Dokumente” kurz TR-ESOR (vormals TR-VELS) oder auch TR-03125 in eine DIN-Norm befasst.

In der vorherigen Sitzung wurde beschlossen, noch auf die Überarbeitung der TR-03125 zur Version 1.1 zu warten, bis mit der eigentlichen Arbeit begonnen wird. Wie berichtet (siehe letzten Link oben) hatte ich das Vergnüngen als Mitglied des VOI an dieser Überarbeitung beteiligt zu sein. Am Montag dieser Woche wurden dann die Mitglieder des Arbeitskreises über den neuen Stand der Version 1.1 in Bad Vilbel informiert. Eingeladen hatte dieses Mal die Vertretung der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung (HZD). Ein Rrechtsmitarbeiter der HZD hatte über die Ergebniss seiner Analyse zum Bedarf der Nachsignierung qualifiziert signierter Dokumente, die in den Geschäftsbereichen der Landes anfallen, referiert. Im Schwerpunkt betriff es Dokumente, die zwischen Gerichten und Rechtanswäten elektronisch ausgetauscht werden. Sein Fazit: (more…)

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Jul
01
2011
1

Bürokratieabbau: ab heute geht´s beim Austausch elektronischer Rechnungen auch ohne Signatur

Die elektronische Signatur ist Geschichte
Seit dem 1. Juli sind per E-Mail verschickte Rechnungen auch dann zum Vorsteuerabzug zugelassen, wenn sie keine elektronische Signatur tragen. Das entsprechende Gesetz ist zwar noch nicht in Kraft (und noch nicht einmal verabschiedet) – das Bundesfinanzministerium versichert jedoch, dass dieser Stichtag auch bei späterer Gesetzesverabschiedung rückwirkend gelten werde.

So so zulesen auf der Web-Site mediafon

Dass damit gleich die elektronische Signatur Geschichte ist, erwarte ich mit Bestimmtheit nicht! Es gibt noch genügend Anwendungen, wo die Signatur zur Beweiswertsicherung im elektronischen Briefverkehr sehr nützliche Dienste leisten wird. Auch gehe ich davon aus, dass der eine oder andere unsichere Deutsche lieber auf Nummer Sicher gehen wird, so ihn die Angst treibt, dass sein Steuerprüfer womöglich doch die erhaltene Vorsteuer wieder zurück haben will, weil er etwas nicht bedacht hat.

Da das Verfahren mit der Signatur bisher als zu komplex und zu teuer angesehen wurde, sind auch nur  5% aller Rechnungen elektronisch ausgetausch worden. So sollen 4 Milliarden Euro allein in Deutschland durch das vereinfachte Verfahren eingespart werden. Das sollte uns Bürger freuen, denn erhöhte Prozesspreise werden immer auf die Produkte aufgeschlagen, die damit billiger werden könnten.Aber schau´n wir mal ;-)

Integrität und Authentizität müssten aber weiterhin nachgewiesen werden. Aber kann dabei eine Signatur wirklich helfen? (more…)

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