Mar
05
2010
0

Wie Workflows auf ihre Umgebung reagieren könnten, oder: kontextadaptives BPM

Fraunhofer Institut ISST

Unser Mitbewohner im  Steinplatz 2, das Fraunhofer Institut ISST beschäftigt sich mit einem noch sehr jungen Aspekt der Geschäftsprozesssteuerung: adhoc-Reaktion auf  gerade geänderte Rahmenbedingungen. Es geht also um die Anpassung  der laufenden Geschäftsfälle als Reaktion auf Änderungen der Rahmenbedingungen. Wie können diese sich äußern? Über Ereignisse, die von den Umsystemen gemeldet werden. Seien es Sensoren, die physikalische Werte messen, wie Temperatur oder Druck. Oder die  Papierakte 4711 ist gerade im Raum 305 eingetroffen und der Workflow kann zur nächsten Aufgabe weitergehen . Oder im Krankenhaus: Operationssäle werden pro Operation vermietet. Wenn Operationen sich verzögern, weil das notwendige Personal nicht zeitig disponiert werden konnte, entsteht Leerlauf und der Umsatz sinkt.  Wenn also hier besser bekannt ist, wer wann wo eingesetzt werden kann, ist eine Auslastung der OP-Säle effektiver.

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Feb
24
2010
1

Das ist der HIT: Human Intelligence Task

Payback

Payback: Warum wir im Informations-zeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen

Gut, dass es einen Human Task gibt, wissen wir Workflower schon länger, aber was hat es denn mit dem HIT auf sich?

Ich habe am Wochenende ein hoch interessantes Sachbuch begonnen zu lesen, was man kaum aus der Hand legen mag, erkennt man doch viele Dinge, die einem aktuell selbst durch das Internet widerfahren. Besonders durch die vielen Ablenkungen durch Mails, SMS, Feeds, … so dass die Konzentration über längere Phasen immer schwieriger werden und damit meine Aufmerksam auf Anderes gelenkt wird (was ich im Übrigen auch gerade mit Ihnen tue) .  Auf der anderen Seite habe ich inzwischen aufgehört, mir irgend eine interessante neue Information aus dem Netz auf meinen Rechner zu speichern, weil ich sie ja Jederzeit dort irgendwo in Sekunden wiederfinden kann. D.h. ich muss mir auch nichts mehr für immer merken, denn auch hier hilft Wikipedia und Co in Sekunden. Aber in einigen Dingen ist unser menschliches Gehirn noch im Vorteil gegenüber den Algorithmen auf den Rechnern in der Cloud.

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Feb
20
2010
0

agiles BPM? Passen Geschäftsprozessmanagement und SCRUM-basierte, agile Entwicklung zusammen?

camunda BPM Governance

camunda´s BPM Governance

Die Idee, dass BPM und SCRUM doch gut zusammen passen könnten, kam mir im letzten Dezember auf dem SCRUM Day in Düsseldorf. Wie der Zufall es wollte, fand zur gleichen Zeit am gleichen Ort der OMG Day statt, auf dem Jakob Freund von der camunda zum Status der BPMN präsentierte und auch Signavio ihren Process Editor vorstellten. Und da auch unser SCRUM Trainer, Andrea Tomasini, vor Ort war, habe ich uns Drei mal zusammen gebracht.  Da wir Möglichkeiten sahen, dass ein agiles BPM machbar sein sollte, hatten wir uns schnell geeinigt, uns in Berlin zu einem Workshop zu treffen. Mittlerweile hatte ich auch noch einen weiteren BPM-Experten mit SCRUM-Erfahrung im Web gefunden, Martin Wieschollek,  der gestern bei unserem ersten Treffen in Berlin  mit dabei war (Andrea hatte es diesmal noch nicht geschafft).

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Feb
14
2010
3

Ethische Richtlinien nur für BPM Professionals?

European Association of Business Process Management

European Association of Business Process Management

Die aktuelle Krise hat uns deutlich vor Augen geführt, dass es mit der Vermittlung religiös-basierter, ethischer Werte nicht weit her ist.  Umso mehr scheint mir der Ansatz der European Association of Business Process Management (EABPM), in ihrem Leitfaden zum BPM CBOK (Guide to the Business Process Management Common Body of Knowledge) ethische Richtlinien zu verankern, eine wichtige Ergänzung zu sein. Jeder BPM Professional, der sich von der EABPM zertifizieren lassen will, muss sich vorher den ethischen Richtlinien durch Unterschrift verpflichten:

“Rechtschaffenheit ist das Fundament professionellen Verhaltens. BPM Professionals erledigen ihre Aufgaben, indem sie gegenüber der Öffentlichkeit, Arbeitgebern, Kunden und Kollegen ehrlich, fair und nach besten Kräften objektiv sind.”

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Feb
13
2010
0

Prozessoptimierung: für Prof. Hüther ist es hirntechnischer Unsinn, andere motivieren zu wollen

Nachdem ich nun Mitglied der Gesellschaft für Organisation bin,  habe ich mich mal ein wenig auf ihrem Internetportal umgeschaut und bin auf einen sehr spannenden Beitrag mit Konsequenzen für die nach innen gerichtete Prozessoptimierungen gestoßen. Sagt zwar der neueste Trend im Business Process Management, dass man sich vorrangig um das Customer Expectation Management (CEM) kümmern soll, so darf man aber auch die inneren Potentiale nicht vernachlässigen. Und hier gibt der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther eine Reihe von Denkanstößen in einem Interview erschienen in: zfo – Zeitschrift Führung + Organisation; 03/2009 (78 Jg.), Seite 159-161.

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Feb
11
2010
1

Die BPM-Wolke nimmt weiter Strukturen an

Zwar wird das in Deutschland geborene und entwickelte Thema Geschäftsprozessmanagement = BPM ( Horst Ellringmann) schon seit Mitte des letzten Jahrhunderts bewegt, doch weit und breit war keine Organisation zu sehen, der man die Definitionshoheit zurechnen konnte. Auf der einen Seite gibt es Institutionen wie die Gesellschaft für Organisation, deren Fokus  auf Methoden und Managementdisziplinen liegt. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Organisationen, die sich um die Standardisierungen von Technologien kümmern wie die Workflow Management Coalition, die Object Management Group oder die Organization for the Advancement of Structured Information Standards (weiterführender Artikel).  Mit der Association of Business Process Management Professionals, kurz ABPMP, und der ihr angegliederten European Association of Business Process Management scheint zum ersten Mal die Definitionshoheit für BPM anerkannt werden zu können. Das Chapter Deutschland wird vertreten durch die Gesellschaft für Organisation, der ich im letzten Monat persönlich beigetreten bin.

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Feb
08
2010
3
Feb
07
2010
3

Neue BPMN 2.0 unterscheidet Konformitätsklassen

Die neue Versio 2.0 der Business Process Modeling Notation – kurz BPMN 2.0 – kommt mit einer Vielzahl Symbolen und wird damit noch ausdrucksstärker. Das Mehr wird dann auch gleich wieder von Fans der ARIS/EPK-Gemeinde als großer Nachteil beurteilt. Um dagegen argumentieren zu können und weil auch aktuelle Process Engines / Workflow Systeme noch nicht alle Neuerungen beherrschen, kommt die neuen BPMN nun mit Konformitätsklassen: SIMPLE, DESCRIPTIVE, DoDAF und COMPLETE, wie in der Grafik veranschaulicht.

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Feb
04
2010
2

Unser Rule Engine Student Alexander Groenewold hat heute sein Praktikum erfolgreich verteidigt

Ich komme gerade von  der Fontys Hogeschool Techniek en Logistiek in Venlo, Holland, wo übrigens mehr deutsche als holländische Studenten lernen, zurück. Ich war dabei, als “unser” Student Alexander Groenewold seine bei uns durchgeführte 4 monatige Praktikumsarbeit vor seinem Hochschuldozenten Jeu M. P.  van Loon verteidigt hat. Wir können Alexander zu 9 von 10 erreichbaren Punkten gratulieren! Er hat einen ähnlichen Vortrag wie bei uns letzte Woche, dieses Mal allerdings in Englisch, sehr flüssig hingelegt.  Nun steht ihm für seine abschließende Bachelor-Arbeit (in Deutschland vergleichbar mit dem Diplom) nichts mehr im Weg.  Der Titel seines Praktikums war “Prototypische Integration einer Rule Engine in SAPERION”.

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Jan
31
2010
6

Business Process Management (BPM) mit neuer Disziplin: Customer Expectation Management (CEM) bindet Kunden besser

Im Zuge meiner Recherchen für meinen Artikel zum Stand der Dinge beim BPM bin ich das erste Mal auf die neue Managementmethode Customer Expectation Management (CEM) richtig aufmerksam geworden. Schon vorher hatte ich neue Begriffe wie „Moment of Truth“ und „Outside-In“ in einem der BPM-Foren wahrgenommen. Da alle Begriffe von den gleichen Personen bewegt wurden, bin ich neugierig geworden und habe mir das Buch „Customer Expectation Management – Success without Exception“ von Terry Schurter und Steve Towers beschafft und gerade quergelesen. Es folgt eine kurze Zusammenfassung und meine Bewertung.
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