Das Internet der Dinge zwischen Himmel und Hölle und agilem BPM/ECM
Milch an Kühlschrank: “Hey, wenn wir zwei Flaschen noch einen Tag länger schaffen sollen, dann kühl uns bitte mal zwei Grad runter. Außerdem ist Nr. 2 schon fast leer, d.h. Nachschub wird notwendig.”
Kühlschrank an Lebensmittel-Service: “Hier ist mein neuer Einkaufszettel. Geliefert werden kann morgen im Zeitraum von 10-12h.”
Lebensmittel- an Liefer-Service: “Folgende Pakete sind in die den Vorort XYZ auszuliefern.”
So oder ähnlich wird es bald um uns herumschwirren. Nicht mehr spricht Mensch mit Mensch und erzeugt den größten Datenstrom sondern es wird Ding mit Ding und das übers Internet kommunizieren. Sei es das Auto der firmeneigenen Flotte mit den dezentralen Service-Punkten, das Leihfahrrad der Bahn mit den registrierten Apps der Kunden, der Patientenmonitor mit dem Krankenhausrechner, ganz zu schweigen von den vielen Dingen, die in den Logistikketten dieser Welt über diverse Verteilbänder geschickt werden. Die neuen Smartgrids als Ersatz der alten Stromzähler werden unsere Heimgeräte anschalten, wenn der Strom gerade billig ist, weil es viel Wind draußen gibt und die Windanlagen nur so vor Kraft ächzen.
Etwa 2009 sollen das erste Mal genauso viele Geräte am Internet angeschlossen gewesen sein wie Menschen als Anwender darin unterwegs waren. Seitem spricht man auch vom Internet of Things (IoT). Von 2010 bis 2020 soll die Zahl der angeschlossenen Dinge sich verzehnfachen, was ich selbst als zu niedrig gegriffen ansehe. Mit dem Internet der Dinge gehen unsere Automatisierungen in die nächset Runde: Die Dinge werden autonom. Sie wissen alles Notwendige über sich, so dass andere Dinge, die sich um sie kümmern sollen, sofort (more…)

