Oct
29
2011
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Das Prinzip des 100. Affen – darüber, wann etwas Neues zu einer tragenden Innovation wird

Ich streue ja immer wieder mal kleine Geschichten mit Tieren hier ein, da sie einerseites zum Schmunzeln einladen, aber genauso zum Nachdenken anregen. Ich habe gerade die folgende Begebenheit gefunden:

Das Prinzip des 100. Affen

Die Japanische Affenart “Macaca Fuscata” wird seit 1952 in der Wildnis beobachtet. Wissenschaftler haben diesen Affen auf der Insel Koshima Süsskartoffeln in den Sand gelegt. Die Affen liebten den Geschmack der rohen Süsskartoffeln, aber sie fanden die Erde und den Sand, der daran klebte unangenehm. Imo – ein 18-Monate altes Weibchen – fand heraus, dass sie das Problem lösen konnte, indem sie die Kartoffel im nahegelegenen Fluss reinigte. Sie zeigte diesen Trick ihrer Mutter. Ihre Spielgefährten lernten diese neue Methode ebenfalls kennen und zeigten sie ebenfalls ihren Müttern.

Die Wissenschaftler konnten beobachten, wie diese kulturelle Innovation zunehmend (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,innovation | Tags: ,
May
03
2011
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Die Mäusestrategie in Kürze (Geschäftsprozessmanagement)

Ich bin ja immer auf der Suche nach kleinen Geschichten, die uns unser Verhalten bei Veränderungen im Leben und hier speziell im Umfeld des Geschäftsprozessmanagements vor Augen führen. Nun habe ich endlich nochmals den Hinweis von einem Zugmitreisenden erhalten, mit dem ich vor Wochen eine sehr kurzweilige Fahrt hatte. Hier ist nun die kurze, deutsche Zusammenfassung der in Buchform veröffentlichten Parabel „Wer hat meinen Käse weggenommen?“ oder auch bekannt unter “Die Mäusestrategie” („Who moved my cheese?“ von Spencer Johnson):

Stellen wir uns ein Labyrinth vor. In dem Labyrinth wohnen die beiden Mäuse Schnüffel und Wuselund die beiden Zwerge Grübel und Knobel. Alle vier essen für ihr Leben gern Käse. Und dieser Käse befindet sich in einer kleinen Kammer im Labyrinth. Die vier kennen den Weg genau und gehen Tag für Tag in die Käsekammer, um ihren Hunger zu stillen. Doch eines Tages – oh Schreck! (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,process management | Tags: , , ,
Aug
24
2010
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Qatna: vor 3500 Jahren basierte das Aktenformat auf Ton

Steuermeldung per Tontafel

Steuermeldung per Tontafel

Ich habe mir in der Qatna-Ausstellung in Stuttgart anschauen können, wie die Aktenbearbeitung vor 3500 Jahren ausgesehen hat. Ein Archäologen Team unter deutscher Beteiligung hat in Syrien seit 2002 einen der größten Königspaläste der damaligen Zeit ausgegraben. Gefunden wurden auch unversehrte Körbe mit Tontafeln. Die Tontafeln enthalten unter anderem die Aufzeichnung des Besitzes einzelner Bürger (Akten) und auch juristische Texte (Handlungsanweisungen). Manche Körbe enthielten zerstörte Tafeln. Zu vermuten ist die Einteilung in Eingangs- und Ausgangskorb, bzw Wiedervorlage wie das noch heute in den Finanzämtern oder bei den Controllern der Unternehmen praktiziert wird. Nur dass das inzwischen auch schon mit der elektronischen Akten erledigt wird und nicht mehr in Ton oder Papier. Die heute so wichtige Elektronische Akte hatte nachweislich seine Vorläufer vor mehr als 3500 Jahren.

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Written by Rudolf Gessinger in: deutsch,general,language | Tags: , , ,
Aug
21
2010
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Aufarbeitung der Stasi & Co per Schnipseljagd

Normalerweise bekomme ich Gänsehaut, wenn ich einen genialen Auftritt eines Künstlers anschaue. Nun ist es mir das erste Mal in einer Besprechung passiert. Dr. Nikolay vom Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik in Berlin hatte uns über ein für Deutschland wichtiges Projekt berichtet. Jeder Deutsche kann sich noch erinnern, als während der friedlichen Revolution beginnend am 4.12.1989 die ersten Stasi-Gebäude vom Volk besetzt wurden. Da die Schredder bei der Menge der zu vernichtenden Akten schnell heiß liefen und den Dienst aufgaben, sind die Stasi-Mitarbeiter zur Handarbeit übergegangen. Resultat: 15.500 Säcke voller Schnipsel, die nicht nur die Geschichte der Stasi-Arbeiten enthalten. Es sind auch viele Dokumente der Hitlerzeit enthalten, da die Arbeit der Gestapo hier quasi nahtlos weiterginge.

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general,language | Tags: , , ,
May
30
2010
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Warum nicht Gates sondern Windows? Was sollte uns die Metapher sagen?

Ein schon etwas modernes Lehmhaus

Ein schon etwas modernes Lehmhaus

Rudolf Gessinger hatte mich vor einigen Wochen auf die Herkunft des Wortes Windows hingewiesen und ich habe heute Morgen mal ein wenig im Netz nachgeforscht.

Demnach fängt alles bei unseren Altvorderen, den Skandinaviern und Germanen an. Lange bevor die Römer in den Norden kamen, gab es auch hier natürlich Kultur. Sicherlich nicht so “zivilisiert”, wie  bei den Südländern. Aber man lebte auch schon in halbwegs festen Häusern. Diese waren aus gewindeten Gerten mit aufgeworfenem Lehm (-> Wand) und nicht aus Steinen gebaut. Es gab jeweils einen 8 bis 20 Meter langen Raum, in dem sich das Leben aller “Insassen” (In böhmischen Geburtsregistern aus dem 17. Jahrhundert hatte ich noch von Inmännern gelesen), typischerweise der Großeltern, Eltern, Kinder, Sklaven und Sklavinnen, von der Zeugung über die Geburt bis hin zum Sterben abspielte. Und das Vieh war natürlich auch mit dabei. Dessen Geruch wurde vermutlich überlagert von dem des Rauchs der zentralen Feuerstelle. (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: general | Tags: ,

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