Jan
12
2012
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BPM Offensive Rhein.Ruhr hat sich konstituiert

Logo der Offensive

Logo der Offensive

Freunde des Themas Business Process Management in der Region Rhein-Rhur dürfen sich über mehr Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch freuen. Die Berliner Kollegen hatten schon seit Längerem Gelegenheit gehabt, bei entsprechenden Veranstaltungen der BPM Initiative Berlin teilnehmen zu können, wie auch immer wieder davon berichtet. SAPERION ist offizieller Unterstützer der BPMB. Ich selbst bin Mitgründer der neuen BPM Offensive Rhein.Ruhr, die sich im Dezember 2011 konstituierte.

Das Hauptaugenmerk der BPM Offensive Rhein.Ruhr wird im Bereich des klassischen Business-IT Alignment liegen. Dabei wird die Offensive ihren inhaltlichen Fokus weniger auf die klassischen Bereiche des strategischen Prozessmanagements und der konkreten Automatisierung von Prozessen legen als vielmehr auf die vermeintlichen Bindethemen zwischen diesen beiden skizzierten Welten zu setzen, wie dies die folgende Grafik darstellt: (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,process management | Tags: , , ,
Dec
10
2011
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Best Practice: Zusammenspiel von Signavio und SAPERION aus Sicht des Qualitätsmanagements

Bisher habe ich darüber geschrieben, wie mit dem Signavio Process Editor erstellte Prozessmodelle nach SAPERION übergeben werden können, um hier direkt mit unserer Workflow Engine ausgeführt zu werden (siehe u.a.SAPERION und Signavio auf dem Weg zum BPM Round-Trip Engineering). In der letzten Zeit kommen verstärkt die Nachfragen, dass für den Anwendungsbereich des Qualitätsmanagements eine umgekehrtes Zusammenspiel gewünscht sei. D.h. in Signavio sollen die Prozesse nur in den grafischen Modellen beschrieben werden. Die weiterführenden Dokumentationen sollen dagegen in SAPERION verwaltet (inkl. Freigabeprozess) und in die jeweilige Aufgabe in der Kette verlinkt werden. So soll ein Anwender, der sich das grafische Modell und hier eine spezielle Aufgabe anschaut über diesen Link das in SAPERION hinterlegte Dokument anschauen können.Das folgende Bild zeigt dies aus Anwendersicht. Im Prozessportal von Signavio schaut er sich an, in welchem Kontext seine gerade anstehende Aufgabe steht. In den weitergehenden Informationen erhält er einen Link auf das (more…)

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Nov
26
2011
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Vom Status Quo der Standards im Geschäftsprozessmanagement

Wende in Deutschland

Wende in Deutschland

Ich war vorgestern zum 4. Mal meine beiden Vorträge Standardisierungsbestrebungen im Geschäftsprozessmanagement und Modellierung mit SAPERION ECM Workflow vor Studenten der Falkutät für Wirtschaftsinformatik an der Universität Leipzig halten. Prof. R. Rainer Alt und sein Mitarbeiter Christian Hrach hatte mich vor drei Jahren das erste Mal eingeladen, u.a. weil er meine Artikel, die ich über die Standards im BPM-Netzwerk veröffentlicht hatte, entdeckt hatte und deren Inhalte er in seine Vorlesung mit  einbauen wollte. Inzwischen läuft auch die erste Masterarbeit mit uns zusammen im Kontext von SAPERION ECM Workflow un Microsoft SharePoint. Der Student Markus Hiller wird demnächst ebenso regelmäßig berichten, wie dies zuvor unsere Christen Mummert (inzwischen Mitglied unseres Prooduktmanagements) mit ihrer Artikelserie (IKS-Serie) gemacht hat.

Vor der Vorlesung hatte ich auf meinem Weg vom Hauptbahnhof  zur Uni einen Moment der Besinnung. Als “Wessi” sprach mich  das bunte Bild an der Hauswand besonders an, rief es doch eine Reihe von bangen Erinnerungen an Momente in mir wach, die ich (more…)

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Sep
28
2011
1

Welche Detailthemen sind im BPM die wichtigsten?

Die School of Management and Law an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat eine neue, 66-seitige  Studie mit dem Titel Business Process Management 2011 – Status quo und Zukunft veröffentlicht. Diese empirische Studie zeigt den Reife- und Diffusionsgrad sowie zeitnahe und mittelfristige Trends im deutschsprachigen Europa auf. Insgesamt 219 Vertreter aus über 200 Unternehmen und Institutionen haben daran teilgenommen, im Schwerpunkt haben sich allerdings schweizer Unternehmen beteiligt. Die Studie zeigt interessante neue Erkenntnisse wie auch kritisch zu interpretierende Aspekte. Zudem gibt sie Auskunft zu Fragestellungen, die sich mit den aktuellen und zukünftigen Investitionen in BPM sowie auch mit Initiativen im Bereich Business Process Outsourcing (BPO) befassen.

Besonders interessant für uns aus Sicht eines Herstellers ist die Frage, welches die wichtigsten Detailthemen sind. Und hier bestätigt sich, dass noch immer primär die Dokumentation und Analyse von Prozessen im Vordergrund stehen und die hohe Kunst der aktiven Workflow-Unterstützung bei Vielen noch nicht (more…)

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Sep
04
2011
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Sind unsere grafischen Modellprozesse amateurhaft?

Der australische Modellierungsexperte Daniel Moody stellt den meisten grafischen Notationen ein schlechtes Zeugnis aus. Prof. Allweyer berichtet ein weiteres Mal über das Expertentreffen BPM 2011 in Frankreich.  Er schreibt:

Bei den meisten grafischen Notationen seien die damit erstellten Modelle nachweislich ineffizienter als textuelle Beschreibung. Insbesondere für Fachanwender seien die Diagramme sehr schwer verständlich.

… Das Augenmerk bei der Entwicklung von Notationen liege ausschließlich auf der Semantik. Die Wahl der Darstellungsmittel erfolge meist rein intuitiv – man könnte auch sagen: komplett amateurhaft.

Konkreter heißt es dann z.B. für die BPMN, auf die wir ja vor 2 Jahren auch gesetzt haben und mit der Version 7 im letzten Jahr in SAPERION Workflow unterstützen und gleichzeitig auch den Import von Modellen aus dem Process Editor von Signavio ermöglichen:

Semiotische Klarheit bedeutet, dass jedes Konzept durch genau ein Symbol ausgedrückt wird. Gegen dieses Prinzip verstößt etwa die BPMN an vielen Stellen. So gibt es für viele Sachverhalte gleich mehrere Darstellungsmöglichkeiten. Beispielsweise kann eine exklusive Verzweigung entweder (more…)

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Sep
02
2011
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Blick in die BPM-Glaskugel: Trendanalyse vom BPM-Technologie Event in Frankreich

Im französischen Clermont-Ferrand in Frankreich traf sich gerade die wissenschaftliche Prozessmanagement-Community auf der BPM 2011. Prof. Allweyer berichtet auf seinem Blog Kurze Prozesse mit mehreren Artikeln von den wichtigesten Aspekten, zuletzt in dem Artikel BPM-Technologie: Im Backoffice oder Treiber für Business-Innovationen? In diesem ist u.a. zu lesen:

Mike Marin von IBM …: Seiner Ansicht nach ändert sich die Art wie wir arbeiten. Die Möglichkeiten von sozialen Plattformen und Cloud-Computing kommen den Anforderungen von Wissensarbeitern entgegen. Der Ansatz, diesen Mitarbeitern ein komplett vordefiniertes Prozessmodell aufzuzwingen, funktioniere nicht. Daher plädierte auch er für Systeme, die Flexibilität zur Laufzeit aufweisen. Als Beispiel nannte er Content Management-Systeme, die früher vor allem der Speicherung und Verwaltung von Aufzeichnungen dienten. Das genüge aber nicht mehr, die Inhalte müssten aktiv zur Kommunikation genutzt werden. Als einen Schritt in die richtige Richtung sieht er das Adaptive Case Management an.

Das Fazit, das ich aus seinen Artikeln zu diesem BPM-Event ziehe ist, dass das Lagerdenken (more…)

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Aug
08
2011
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Quo vadis BPM? Wird nun Alles viel sozialer? Content-orientierter?

Der Frage, wo es denn mit den der Märkten für BPM und ECM hingeht, hatte ich schon einige Male selbst behandelt, zuletzt z.B. in dem Artikel Es wächst zusammen, was zusammen gehört: BPM und ECM. In Gleichberechtigung? Oder wird einer assimiliert?

Nun hat Prof Allweyer auf seinem Blog Kurze Prozesse eine wichtige Rezension zu dem neuen Buch Social BPM, einem Sammelband zu Trends und Ausblicken von Software zur Unterstützung in Geschäftsprozessen, veröffentlicht. Darin sind einige Bestätigungen meiner Glaskugelschauen enthalten als auch Punkte, die wir selbst schon für unser nächstes Release in die Planung genommen haben.

Gut gefallen hat mir sein Intro, in dem er auf die Kritiken eines zu mechanistischen Prozessmodells der “alten” Worklow Engines mit ihren Flussdigrammen anspricht. Auch hierzu hatte ich mehrfach geschrieben. Nur ca. 30-40 % unserer Prozesse verlaufen in klaren Bahnen. Der überwiegende Teil bewegt sich in einem Spannungsfeld von Wissensmanagern, die hauptverantwortlich eine komplexere Aufgabe abarbeiten. Hier fallen je nach Situation unterschiedlich viele Teilaufgaben an, die der Fallbearbeiter entweder selbst abarbeitet oder Kollegen bzw. Externe um Zuarbeit bittet. Und da sind wir dann mitten im (more…)

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Jul
22
2011
1

Best Practice: BPMN Modellierungsbeispiel mit Gateways

Viele Weg führen nach Rom. Die einen sind länger, die anderen kürzer. Die einen schneller, die anderen langsamer.

In diesem Fall ist das Ergebnis übersichtlicher, weil am Ende weniger grafische Elemente genutzt werden. Ich möchte dieses Mal ein Beispiel vorstellen, bei dem das digitale Denken zu  sequentiellen Entscheidungen zu einzelnen Frage hin zu einer gleichzeitigen Entscheidung aller Fragen kommt. Mit digital meine ich die typische “0″ und “1″ stehend für wahr oder falsch, wie sie in unseren Computergehirnen erfolgen. Im den folgenden Bild sind es die Punkte im Prozessdiagramm, in denen exklusive Gateways mit nur 2 Ausgängen enthalten sind:

Beispiel mit vielen exklusiven Gateways

Beispiel mit vielen exklusiven Gateways

Die Modellierung in diesem Fall hat eine wichtige Spielregel in Hinsicht auf die Möglichkeiten des SAPERION Workflow berücksichtig: (more…)

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May
15
2011
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Warum der rational denkende Nutzenmaximierer immer mehr zum ökonomischen Mythos wird

Dan Ariely trägt vor

Dan Ariely trägt vor

Ich hatte das Thema, dass unsere Ökonomen seit Jahrzehnten vermutlich ein falsches Bild vom Menschen als Homo Oeconimcus lehren, in dem Artikel Wird unsere alte Wirtschaftsreligion nach und nach widerlegt? Ist der Mensch doch kein reiner Nutzenmaximierer? schon einmal aufgegriffen. Ich habe heute den spannenden Artikel Dan Ariely – Die Logik der Unvernunft von Susanne Rytina im Focus Online gefunden, der Experimente des amerikanischen Verhaltensökonoms aufgreift, deren Ergebnisse dringend zum Umdenken in unserer Ökonomie bewegen sollten. Einige Thesen von Dan Ariely sind:

Der Mensch handelt irrational und die Vernunft ist eine Illusion … Wir Menschen halten uns zwar für unglaublich vernünftig, sind es aber mitnichten … Wir sehen die Dinge um uns herum immer im Verhältnis zu den anderen … Würden sich Unternehmen an sozialen Normen orientieren, würden sie feststellen, dass diese Normen Loyalitäten erzeugen und – noch wichtiger – die Mitarbeiter motivieren.

Gerade das Thema Motivation ist ja eines, wo unsere Wirtschaftswissenschaftler den Menschen als Nutzenmaximierer in die Ecke des Grundfaulen stellen, der nur durch Peitschen oder Zückerli aus seiner Lethargie zu holen ist (siehe X-Y-Theorie). Da zeigt gerade dieses Experiment, dass besonders Vertrauen (more…)

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May
03
2011
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Die Mäusestrategie in Kürze (Geschäftsprozessmanagement)

Ich bin ja immer auf der Suche nach kleinen Geschichten, die uns unser Verhalten bei Veränderungen im Leben und hier speziell im Umfeld des Geschäftsprozessmanagements vor Augen führen. Nun habe ich endlich nochmals den Hinweis von einem Zugmitreisenden erhalten, mit dem ich vor Wochen eine sehr kurzweilige Fahrt hatte. Hier ist nun die kurze, deutsche Zusammenfassung der in Buchform veröffentlichten Parabel „Wer hat meinen Käse weggenommen?“ oder auch bekannt unter “Die Mäusestrategie” („Who moved my cheese?“ von Spencer Johnson):

Stellen wir uns ein Labyrinth vor. In dem Labyrinth wohnen die beiden Mäuse Schnüffel und Wuselund die beiden Zwerge Grübel und Knobel. Alle vier essen für ihr Leben gern Käse. Und dieser Käse befindet sich in einer kleinen Kammer im Labyrinth. Die vier kennen den Weg genau und gehen Tag für Tag in die Käsekammer, um ihren Hunger zu stillen. Doch eines Tages – oh Schreck! (more…)

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