Jul
04
2011
3

Übung macht den Manager

Manchmal schafft man es auch mit kleinen Kommentaren zu Blog-Artikeln in ein angesehenes  Business-Magazin. Mir gerade passiert im Harvard Business manager – Das Wissen der Besten, Ausgabe Juli 2011 – Seite 102 (Print).

Lutz Becker hatte auf dem Blog des Magazins getitelt: Übung macht den Meister, und der Abstract lautet:

Viele Führungskräfte unterschätzen, wie wichtig Intuition und ein breites Repertoire an Fähigkeiten sind, um ein Unternehmen erfolgreich zu steuern. Doch diese Kompetenzen entwickeln sich nicht von selbst, was eine neue Generation von Managern erkannt hat.

Herr Becker erklärte am Beispiel von Segelregattern, dass nur durch viel Erfahrung eine Meisterschaft zu erreichen ist. Es braucht ein gewisses Repertoir an Handlungsmustern, um schnell auf neue Situtationen reagieren zu können:

Viele Manager wünschen sich sicherlich, die Komplexität ihrer Umwelt komplett kontrollieren zu können. Das ist Illusion und wird immer Illusion bleiben. Wie Segler brauchen Führungskräfte ein (more…)

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Feb
11
2011
1

Bedeutung von Managern wird überschätzt …

… so titelte diese Woche die online Computerwoche im Bereich Betriebsklima: Statt teuren Einzeltrainings für Manager sollten Unternehmen öfter als bisher in Erwägung ziehen, ihr gesamtes Team zur Fortbildung schicken.

Das beste Arbeitsklima sei dort zu finden, wo Chef und Belegschaft interagieren und Mitarbeiter Bedingungen vorfinden, um sich selbst und einander zu koordinieren. “Ein guter Manager trainiert seine Mitarbeiter und ermuntert sie zu informeller Führerschaft. Das geht etwa, indem er an jene delegiert, die von sich aus Einsatz zeigen und (more…)

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Jan
12
2011
7

agiles Geschäftsprozessmanagement durch intuitive Improvisation a la SCRUM

Gebrüder Lunge auf Erfolgskurs mit Laufschuhen

Gebrüder Lunge auf Erfolgskurs mit Laufschuhen

Während meiner Bahnheimfahrt, die dieses Mal pünktlich endete, habe ich eine erhellende Stellungnahme eines erfolgreichen Unternehmers in dem sehr interessanten Buch Feel it!: So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen von Dr. Andreas Zeuch gefunden, die deutlich macht, warum in SCRUM möglichst wenig auf lange Zeit geplant und warum nur das Notwendigste niedergeschrieben werden sollte. Ich möchte diese Stellungnahme hier gerne ungekürzt wiedergeben und mit den relevanten SCRUM-Methoden ergänzen:

<<<< Beginn der Stellungnahme >>>>

Planung ist bei uns eher ein Gedankenmodell, das wir so nebenbei ein wenig pflegen. Schließlich wissen wir nicht, wie die Zukunft wird.
SCRUM: “ungestörtes” (more…)

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Dec
18
2010
0

Geschäftsprozessmanagement: Case Management zusammen mit der kollektiven Intelligenz das neue Maß der Dinge?

Ich hatte in der letzter Zeit viel über das aufkommende Bewusstsein und den Begriff Case Management geschrieben, dass die meisten unserer Prozesse wenig strukturiert ablaufen. In diesen arbeiten Experten sehr individuell auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung, und zunehmend vernetzt, da die Welt immer komplexer wird. Parallel zu den technischen Aspekten des Case Managements, ob die Systeme nun smart, dynamisch oder adaptiv gestaltet sind, gibt es die Erkenntnis, dass sich auch unsere Managementmethoden beginnen zu wandeln.

Die Entscheider in Unternehmen seien zunehmend von der Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse und der Komplexität der Situation überfordert.” so schreibt Sven Astheimer in (more…)

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Dec
15
2010
2

Das MUSS angehört werden: Unsere Ausbildung ist neuzudenken

Ich hatte schon in einigen Posts darüber geschrieben, dass wir viel mehr tun müssen, um schon unsere Kleinsten besser auszubilden, so dass wir am Ende fast Jeden als Experten ausgebildet haben. Denn im Prinzip steckt in jedem Kind das Potential. Wir verlieren nur in der Art und Weise unseres Lehrens zu Viele. Auch Prof. Dueck hat dies in seinem letzten Buch Aufbrechen!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen ausgeführt. Das folgende Video fasst die essentiellen Punkte in 11 Minuten extrem anschaulich zusammen:

I wrote some posts about the necessity and possibility to let every children become an expert (sorry, thses posts were only written in German). And I told you about a book written bei Prof. Gunther Dueck speaking about why and how to go for an excellence culture in the future. And here is a summary needing only 11 minutes:

Vielen Dank an Tobias Meixner, der mir den Hinweis auf das Video geschickt hat.

Thanx to Tobias Meixner who sent me the hint to this video!

Ergänzung vom 20.12.2010:

Ich habe letzte Nacht den nächsten Beitrag in dem interessanten Sammelband Lernen lassen – Abenteuer Bildung gelesen, der besonders auf einen Aspekt des Videos eingeht, der fabrikhaften Art der Ausbildung. Gut, der Artikel war mir zu (more…)

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Dec
14
2010
0

Ist die Orchestrierung föderaler Firmenarchitekturen der Königsweg?

Prof. Habermann von der Berlin School of Economic an Law kommt jedenfalls in seinem Artikel Mythen des Change Managements in der Zeitschrift Führung und Organisation zu dem Schluss, dass Konzerne gut beraten sind, weder zu zentralisieren noch zu dezentralisieren sondern die Firmenlenker sollten im Sinne einer Föderation die einzelnen lokalen Firmenteile orchestrieren (der Begriff kommt auch immer mehr in Mode). D.h. die Macht über zu nutzende Infrastrukturen sollte dorthin gegeben werden, wo das Geld verdient wird. Das Verständnis der obersten  Lenker wäre vergleichbar mit dem des modernen Teamleiters. Die Teammitglieder erhalten mehr Verantwortung und der Leiter dient der Koordienierung des Teams, für die Ziele zu begeistern (intrinsiche Motivation), für eine effiziente Arbeitsumgebung zu sorgen und Reibungsverluste zu minimieren.

Herr Habermann sieht zwei wesentliche Gründe. Einerseits hat sich gezeigt, dass Integrationen über unterschiedliche Plattformen hinweg die Komplexität (more…)

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Dec
04
2010
0

Eine kleine, entdramatisierende Geschichte zeigt das Gute im Schlechten

Häufig sind wir gelähmt, wenn uns Schlechtes widerfährt. Diese kleine Geschichte zeigt uns, dass auch in jedem Schlechten etwas Gutes stecken kann, aber genauso in jedem Guten etwas schlechtes:

Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. „Wie schrecklich“, sagten die Nachbarn, „welch ein Unglück!“ – „Wer weiß“, erwiderte der alte Bauer, „ob Glück oder Unglück?“ Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück, es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. „Wie wunderbar“, sagten die Nachbarn, „welch ein Glück!“ – „Glück oder Unglück? Wer weiß?“, sagte der Alte. Am nächsten Morgen (more…)

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Nov
08
2010
2

Mit Feedback zu einer Kultur der Wertschätzung als Motor für Veränderung: der Gestaltansatz

Was bietet der Gestaltansatz für Menschen in der Organisation?

So fragen Gabriela Jérôme (Mag. Phil., Universität Wien) und Bernhard Broekman (Diplom-Psychologe, Universität Mainz) auf ihrer Internetseite. Auf die Homepage bin ich vorgestern gestoßen, da ich wissen wollte, was denn der Gestaltansatz ist. Der Begriff ist im Gartner-Papier zum BPM Hype Cycle 2010 im Kontext des neuen Begriffs social BPM als eines der wichtigen Elemente darin gefallen.

Ich möchte den folgenden Text ungekürzt aus der oben referenzierten Internet-Seite hier wiedergeben, bespricht er doch das Thema Motivation, das ich immer wieder mal beleuchtet habe, noch mals unter dem Blickwinkel der Wertschätzung.

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Nov
04
2010
3

Prof. Gunter Dueck bringt es mal wieder auf den Punkt: Wer wirklich will, braucht keinen Aktionsplan

Ich hatte mich schon häufiger gefragt, warum immer wieder große Aktionspläne entworfen werden, bevor man mit der Arbeit wirklich beginnt. Prof. Dueck öffnet einem die Augen an Beispielen seiner eigenen Jugend, die ich inzwischen durch sein aktuellstes Buch Aufbrechen!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen schon ein wenig mehr kennen lernen durfte. Es ist ganz einfach. Wer eigentlich nicht wirklich will, der verlangt einen Aktionsplan. Wer sich dagegen sicher ist, dass er es haben will, sagt nur einfach “fang an”. Auf die Idee zu seinem neuesten Artikel kam er durch seinen Boss, der zu seinem Team sagte:

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Oct
07
2010
1

Why End Users Love BPM(S) …

Das ist mal ein schöne Frage, die in die LinkedIn-Runde geworfen wurde.

This is just an nice question,  which was posted in the  LinkedIn-Round.

There you can read for example: “Because with a process approach (BPM) we can translate end users’ wishes in new tasks / processes designed to help then work better (faster, cheaper, safer, enhanced compliance, and so on).

Da lässt sich z.B. lesen: “Because with a process approach (BPM) we can translate end users’ wishes in new tasks / processes designed to help then work better (faster, cheaper, safer, enhanced compliance, and so on).

Oder:

Or:

(more…)

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