Mar
02
2012
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Continuous Integration – Realisierung des CI-Prozesses zur Qualitätssicherung

Nach dem im letzten Artikel „Mit Continuous Integration zur besseren Softwarequalität“ das CI-Verfahren und seine Vorteile zur Steigerung unserer Software-Qualität erläutert wurden, möchte ich in diesem zweiten Teil die technische Realisierung des CI-Prozesses bei der SAPERION AG beschreiben.

Am Anfang stand der CI-Server Hudson

Der Hudson CI-Server  ist ein auf dem Markt frei verfügbarer CI-Server, mit dem wir begonnen haben, den CI-Prozess für den Entwicklungs-Branch zu realisieren. Hudson hat eine Vielzahl von Funktionen und Plugins, mit denen man seine automatisierten Build- und Testprozesse individuell anpassen kann. Unsere ersten Erfahrungen mit Hudson waren sehr positiv. (more…)

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Written by Burkhard Weber in: deutsch,general,language | Tags: , , ,
Feb
17
2012
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Was hat mehr Potential: Steigerung der Prozesseffizienz oder Förderung der Innovationskultur?

Ich hatte Max J. Pucher, erfolgreicher Unternehmer und Vordenker im Business Process Management, schon ein paar Mal auf unserem Blog erwähnt. Er ist einer Jener, die das Thema Adaptive Case Management im Kontext des BPM visibel gemacht haben. Nun habe ich wieder einen denkwürdigen Artikel von ihm auf meiner letzten Zugfahrt gelesen, der unterstreicht, welche Innovations-fördernde Werkzeug uns mit den neuen interaktiven Werkzeugen des Web 2.0 in die Hand gegeben wurden. Und er hat noch ein paar weiter interessante Thesen in dem Artikel aufgeworfen, über die ich berichten möchte.

Ebenso hatte ich schon darüber berichtet, dass nur der kleinere Teil unserer Prozesse wirklich strukturiert ist, wenn es hoch kommt ca. 35%. Der Rest unserer Prozesse läuft nicht vorausbestimmbar ab. Und da diese Prozesse mit Ereignissen umzugehen haben, die einfach so eintreffen, wie so Vieles in unserer komplexen Wirtschaft, kommt es auf die Kreativität der Beteiligten an. Nicht umsonst hatte sich die Keynote Speakerin Jenyll Hill vor einem Jahr auf dem Gartner BPM Summit Event auf die Bühne gestellt und empfohlen: “Wenn Sie agiler werden wollen, dann lassen Sie die Entscheidungen dort fallen, wo die Arbeit stattfindet, denn hier wird am besten gewusst, was gebraucht wird.” Ich hatte Anfang der Woche im Zug noch in einem Gespräch mit einem Studenten über die frühen Erfahrungen des Gründers der Drogerie-Kette DM erfahren: Prof.  Werner hatte ein einschneidendes Erlebnis, das ihm die unnötig (more…)

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Dec
05
2011
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Prof. Dueck über unsere zukünftig professionelle Intelligenz

Ich hatte schon einige Male Prof. Dueck in meinen Artikeln über das Wie des Miteinanderwirkens für effektivere Prozesse zitiert, und will diese Reihe fortsetzen. Inzwischen hat sich Herr Dueck, der bis vor Kurzem noch der Chef-Architekt  der IBM Deutschland war, “zur Ruhe gesetzt”. Aber nur, um nun die Zeit für weltverbesserische Tätigkeiten zu haben. Er reist nun viel und erklärt in Vorträgen vor Managern seine Ideen für eine bessere Zukunft.

Ich habe vor einigen Wochen sein letztes Buch Professionelle Intelligenz bestellt (allerdings noch nicht gelesen) und gestern den Hinweis von Herr Dueck erhalten, dass es nun auch einen Vortrag dazu gibt:

 

Professionelle Intelligenz | Gunter Dueck auf der x mess from managementx on Vimeo.

Zum Warmwerden geht er in seinem Vortrag nochmals darauf ein, dass die zukünftige Art und Weise der Teamführung nicht mehr eine Arbeitsverteilung basierend auf extrinsischer Motivation ist, sondern es um das (more…)

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Nov
29
2011
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Nachlese vom Records Management & Compliance Fachtag 2011 in Ffm

Ich bin wieder zurück aus dem nebligen Frankfurt, in dem heute der von der PROJECT CONSULT veranstaltete Records Management & Compliance Fachtag unter Führung von Dr. Ulrich Kampffmeyer stattfand (Agenda). Ich hatte die Gelegenheit, in einem Vortrag über unsere SAPERION ECM Compliance Suite zu sprechen als auch über unsere Lösung für die Archivierung von Web-Auftritten. Dabei hatte ich die Steilvorlage von Simon Scheurer von unserem Partner qumram, deren Software die Basis für unser SAPERION ECM Web Content Archive ist, nutzen können. Sein Kollege Jürg Truniger war ebenfalls anwensend, mit dem ich unsere Artikel-Serie zu diesem noch neuen Thema geschrieben habe. Der nächste Fortsetzungsartikel wird in Kürze kommen, versprach Jürg.

Herr Kampffmeyer startete mit dem initialen Vortrag zum Fachtag und sprach seine Vision aus, dass sich die ECM-Syteme zukünftig in (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: Compliance,records management | Tags: , , , , ,
Nov
07
2011
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Mit Continuous Integration zur besseren Software-Qualität

Von Subversion über SCRUM zu Continuous Integration

Software-Qualität ist ein immer aktuelles und wichtiges Thema in der Software-Entwicklung. Vom Software-Hersteller ist eine gleichbleibende gute Qualität seiner Produkte gefordert, damit sie vom Kunden akzeptiert werden und entsprechendes Vertrauen gegenüber der Software aufgebaut werden kann.  Um den Ansprüchen der Qualität gerecht zu werden, kommen verschiedene Methoden, Techniken und Tools bei der SAPERION AG zum Einsatz. Mit der Einführung der SCRUM-Methodik vor etwas mehr als 3 Jahren konnte eine weitere Verbesserung der Software-Qualität erreicht werden,  u.a. mit dem Ergebnis, dass unsere Kunden uns auf den Platz 2 in der Akzeptanz der ECM-Herstellern in Deutschland gehoben haben. Versionsverwaltung der Programmcodes mit Tools wie Subversion und GIT sind bei SAPERION schon seit längerem Standard. Außerdem werden von unserem Development- und QA-Team Techniken wie Unit-Tests und automatische Build-Verfahren (Nightly Build) mit Smoke-Tests erfolgreich angewendet.

Mit „Continuous Integration“ (CI) gibt es ein weiteres, immer häufiger eingesetztes Verfahren zur Qualitätssicherung. In dieser Artikelserie möchte ich über unsere Erfahrungen bei der Einführung des CI-Verfahrens berichtet werden, dem nächsten evolutionären Schritt in der Qualitätssicherung bei SAPERION.

Ziele der Continuous Integration

Ziel der Einführung von CI ist vorrangig, die Integrität der gesamten Codebasis einer Anwendung automatisiert zu gewährleisten. Grund dafür ist, dass es bei Enterprise Produkten wie SAPERION für den einzelnen Entwickler oft schwierig ist, ein Gesamtüberblick über den Source-Code und ihren Funktionen zu haben. Typischerweise sieht ein Entwickler nur einen Teil (more…)

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Written by Burkhard Weber in: company,deutsch | Tags: , , ,
Feb
08
2011
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SCRUM’S intuitive improvision brings agility to Business Process Management

Lunge brothers go the distance with running shoes

During a recent ride home (on one of Germany’s famously prompt trains) I read an enlightening passage in Dr. Andreas Zeuch’s excellent book on intuition (Feel It!: So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen). The passage in question is directly applicable to the SCRUM method of software development, which seeks to reduce long-term planning and even written documentation to the bare minimum. In the following I provide the unabbreviated passages alongside the relevant SCRUM methods:

<<<< Passages start here >>>>

For us, planning is more like a pattern of thinking that we pursue as time allows. Ultimately, we don’t know what the future will hold.
SCRUM: “Uninterrupted” plan-based work during just a single iteration

Why should we try to plan far in advance everything we’ll do, when we’ll do it, reconsider (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: process management | Tags: , ,
Jan
18
2011
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Von schwarzen Schwänen oder was uns eine Geschichte vom Truthahn über das Wiegen in Sicherheit lehrt …

Truthahn (Wikipedia)

Truthahn (Wikipedia)

Nachtrag vom 13.03.2011 aus Anlass der Katastrophe des Kernkraftwerks Fukushima: Der Atikel macht mir auch klar, dass ein genügend großes Restrisiko in Bezug auf die Beherrschbarkeit der komplexen Kernkraftwerke besteht. Und daher und auch wegen der nicht gelösten Probleme mit dem resultierenden Atommüll bin ich absolut gegen diese Technik.

Innovation ist eines der geflügelten Worte der letzten Monate und ich wage die Vorausschau: es hat Potential für das Wort des Jahres. Auch wir setzen auf Innovation. Unser erster großer Wurf, unsere Software mal nur indirekt betreffend, war die Einführung der SCRUM-Methodik in der Software-Entwicklung. Resultat: SAPERION überzeugt im ECM-Kundenmonitor von Pentadoc und springt von Platz 10 auf 2 in der letzten Erhebung.

Dass Innovationen eine entsprechend Fehler-tolerante Kultur benötigt, behandelt unter anderem auch das Buch Feel it!: So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen von Dr. Andreas Zeuch, aus dem ich schon im letzten Post agiles Geschäftsprozessmanagement durch intuitive Improvisation a la SCRUM berichtet hatte. Herr Zeuch hatte auch die vielen Hürden aufgezeigt, die bei Anwendung von Intuition uns hindern, auf neue Gedanken zu kommen. Ein Aspekt, auf den er auch eingegangen ist, ist der der “Schwarzen Schwäne”. Die folgende Geschichte macht unser Problem mit diesen sehr klar:

«Wir wollen uns einen Truthahn vorstellen, der jeden Tag gefüttert wird. Jede einzelne Fütterung wird die Überzeugung des Vogels stärken, dass es die Grundregel des Lebens ist, jeden Tag (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general | Tags: , , , ,
Sep
16
2010
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Und es gibt doch Hoffnung, wie auf BITCOM´s KnowTech 2010 zu erfahren war

Gewusst? Als Deutscher ist das zwischen meinen Ohren mein persönliches Wissenskapital. Dagegen gehört das, was ich während meiner Arbeitszeit niedergeschrieben habe, der Firma, in der ich beschäftigt bin.

Da dies so ist, hält sich in Deutschland in vielen Firmen noch die Kultur des Wissenshortens. Aber auf der diesjährigen KnowTech mit über 400 Teilnehmenr konnte ich mir eine Reihe von Vorträgen anhören, die zeigten, wie man erfolgreich Wissen managen kann. Diesen Erfolg haben mir in vielen Gesprächen auch Personen bestätigt, die in ihren Firmen die Rollen des Knowlegde Managers wahrnehmen.

Dass die Externalisierung von Wissen immer wichtiger wird, hören wir mittlerweile täglich. Alte Mitarbeiter gehen nun verstärkt in Rente und nehmen ihre Erfahrung mit. Aber auch die Fluktuation von Mitgliedern in Projekteams macht zu schaffen, wenn sie nicht kontinuierlich ihre Beiträge in ECMS, DMS, WMS, Wikis, Blogs oder anderen Content Management Systemen hinterlegen.

Allen Beiträgen war gemein, (more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general | Tags: , , , , ,
Jul
22
2010
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Standardisierte und qualitätsgesicherte Prozesse sind die Basis für ein intelligentes Netzwerk, so Prof. Peter Kruse

Sich selbstorganisierende Teams brauchen klare Spielregeln und Rahmenbedingungen, d.h. Luschigkeit wird nicht die avisierten Ziele erreichen. Daher sind für Prof. Kruse standardisierte qualitätsgesicherte Prozessen auf der Makroebene unbedingt notwendig. Damit ist aber nicht gemeint, dass die Prozesse bis in den kleinsten Schritt vorausgedacht werden sollten. In diesem Fall verkommt der Mensch nur zur dummen, ausführenden Maschine. Seine Kreativität zur Schaffung von Lösungen, wenn besser vom Plan abgewichen werden sollte, bleibt auf der Strecke (siehe auch adaptives Prozessmanagement: “Lass mal Dein Wasser aus der Swimlane und besorg Dir schnell im Laden, was Du brauchst”).

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch,general,language,Video | Tags: , , , , ,
Jun
20
2010
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Der verloren gegangene Schatz Darwins: die sexuelle Selektion – Wir haben ein großes Gehirn, weil der Mann buhlt und die Frau wählt

Der Schmuck des Pfaus

Der Schmuck des Pfaus

Habe ich vor einigen Tagen geschrieben, dass wir vermutlich vor einer BPM-Revolution stehen, so scheinen wir auch eine in den Evolutionstheorien zu erleben. Geoffrey F. Miller beschreibt in seinem Buch Die sexuelle Evolution – Partnerwahl und die Entstehung des Geistes sehr nachvollziehbar, warum Darwins zweite wichtige Theorie über 100 Jahre verloren ging und wie sich mit Ihr deutlich besser erklären lässt, warum sich in der Fauna männlicher Schmuck wie der Pfauenschwanz oder “Mein Haus, meine Yacht, mein Auto, …” ausgebildet haben, obwohl sie für das Überleben des Best-Angepassten keinen Nutzen bringen.

Miller sieht auch in unserem großen Gehirn einen Beweis der Ausbildung von Schmuck. Denn wofür sollte das Komponieren und Spielen von Musik, das Malen von Bildern, das Schreiben von Gedichten und das Erzählen von Geschichten für das Überleben gut sein. Zudem verbraucht das Gehirn extrem viel Energie,was für das Überleben eher hinderlich ist, da viel mehr Nahrung aufgenommen werden muss? (more…)

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