Feb
23
2010
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Ich habe ihn, meinen neuen Personalausweis (zumindest Test-…)

meine neue Identität

meine neue Identität

Ich habe die Ehre (?) zu einer der ersten Testern des neuen Personalausweises (nPA) zu gehören. Die Testphase endet am 31. Oktober 2010 und am 1. November 2010 gehen dann die ersten echten Ausweise raus. Es werden insgesamt 30 Firmen entsprechende Testanwendungen zur Verfügung stellen

Letzten Samstag habe ich ihn in meinem Briefkasten gefunden. Mit dabei war auch ein Kartenlesegerät. Und da war dann auch gleich die erste Enttäuschung. Soll doch der nPA auch zum qualifizierten Signieren genutzt werden. Aber das mitgelieferte Kartenlesegerät hat keine eigene, gesicherte Tastatur und ist damit nicht geeignet für das beweissicherste Signieren nach Signaturgesetz. Ein weiteres Manko: ich bin ja schon Besitzer einer Siganturkarte. Diese besitzt einen Kontaktchip. Der nPA kommt aber kontaktlos, was auch mein neues Kartenlesegerät beherrscht, aber auch nur das. Ich kann damit meine bisherige Signaturkarte nicht verwenden.

Das Bild wurde mit dem innovativen Scanner sceye von silvercreations software AG aufgenommen.

(more…)

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch | Tags: , ,
Jan
23
2010
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Kampf dem Bargeld – oder wie das zahlende Handy auch der elektronischen Signatur auf die Sprünge helfen könnte

Handel und Finanzdienstleister suchen nach Alternativen zur lästigen Bargeldzahlung. Neben einer NFC-basierten Karte (NFC = Near Field Comunication) ist auch das Handy schon in Testeinsetzen. Speziell Nokia hat schon eines auf dem Markt, das die Metro im Feldversuch hat . Im Prinzip könnte das Handy auch Träger des neuen Personalauwsweises werden. Jedenfalls was den elektronischen Teil mit der Identität und den persönlichen Daten angeht. Wenn dann noch auf dem Chip ein qualifiziertes Zertifikat, wie beim neuen Personalausweis optional möglich, auf dem Handy verfügbar ist, lassen sich auch gleich Dokumente damit mobil elektronisch unterschreiben. Mit der eID lassen sich dann Türen öffnen und auch der Computer authorisieren.

Nachteil des bargeldlosen Zahlens: wir hinterlassen noch mehr Spuren im Netz.

Aber nett wäre das schon, wenn das Handy demnächst in der Uhr Platz findet und aufs Wort gehorcht. Oder nicht?

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: deutsch, general, language | Tags: , ,
Sep
21
2009
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Ein weiterer Meilenstein zur weltweit anerkannten elektronischen Urkunde?

Interessant zu sehen ist allerdings, dass mit keinem Wort der Nachricht über den Tellerrand der EU hinausgeschaut wird.

"Interessant zu sehen ist allerdings, dass mit keinem Wort der Nachricht über den Tellerrand der EU hinausgeschaut wird."

Die europäische Standardisierungs- organisation ETSI harmonisiert die elektronisch signierten PDF-Dokumente (Originalnachricht) für Europa. Ziel ist es, dass PDF-Dokumente in dem einen Land der EU signiert und in jedem anderen Land der EU auch wieder validiert werden können.  Der Standard PAdES – Advanced Electronic Signatures for Portable Document Format (PDF) documents – soll in die nächste ISO-Norm 32000-2, dem Nachfolger der aktuellen für PDF/A, eingehen. In den letzten beiden Jahren war deutlich zu merken, dass sich PDF/A anschickte, sich  aufgrund vieler Vorteile gegenüber TIFF als Langzeitarchivformat durchzusetzen. Die hier veröffentlichte Erweiterung wird dem TIFF den Todesstoß geben. U.a. ist keine Normierung für eingebettete Signaturen in TIFF abzusehen.

Interessant zu sehen ist allerdings, dass mit keinem Wort der Nachricht über den Tellerrand der EU hinausgeschaut wird, als ob kein Handel mit anderen Länder außerhalb der EU erfolgt. Allerdings wird spätestens in den Gremien der ISO die Welt außerhalb zu Wort kommen.

Ich werde mich nochmals später mit dem Thema der Langzeitarchivierung signierter Dokumente und dem von der ETSI geprägten Begriff des Long-Therm Validation (LTV) äußern, speziell unter dem Aspekt des anvisierten Standards LTANS/ERS

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Written by Dr. Martin Bartonitz in: general | Tags: , , , , , ,

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